Kelag im 1. Halbjahr 2014: Stabiles Ergebnis

Trotz schwieriger konjunktureller und energiewirtschaftlicher Rahmenbedingungen konnte die Kelag im ersten Halbjahr 2014 ein stabiles Ergebnis erzielen.

Klagenfurt (OTS) - Aufgrund geringerer Handelsaktivitäten ging der Absatz von Strom im Vergleich zum 1. Halbjahr 2013 um 4,7 % zurück, der Absatz an Endkunden blieb konstant. Der Gasabsatz konnte aufgrund größerer Handelsaktivitäten um 28,8 % gesteigert werden, der Gasabsatz an Endkunden ging vor allem witterungsbedingt etwas zurück. Der Wärmeabsatz lag in den ersten sechs Monaten 16,1 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraumes 2013, hier wirkte sich die milde Witterung deutlich aus. Das Wasserdargebot lag mit 133,0 % deutlich über dem Niveau der ersten sechs Monate 2013 (119,0 %), die eigene Stromaufbringung stieg um 56 Mio. kWh auf 1.789 Mio. kWh.

Die Brutto-Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2014 verringerten sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 um 57,5 Mio. Euro auf 715,5 Mio. Euro.

Das Konzernergebnis in Höhe von 73,3 Mio. Euro erreichte das Niveau des ersten Halbjahres 2013 (73,6 Mio. Euro).

Standard & Poor's bestätigte das Rating der Kelag erneut mit "A/stable". Auf dieser Basis konnte die Kelag im Juni eine zwölfjährige Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 150 Mio. Euro erfolgreich im Kapitalmarkt platzieren.

Investitionen

Entsprechend ihrer wertorientierten Wachstums- und Innovationsstrategie investierte die Kelag im ersten Halbjahr 2014 vor allem in den Ausbau der Stromerzeugung aus Wasserkraft, in Wärmeprojekte sowie in die Stromnetzinfrastruktur in Kärnten. Größtes Vorhaben ist gegenwärtig das Gemeinschaftsprojekt Reißeck II mit der Verbund Hydro Power GmbH. In dieses Projekt investiert die Kelag insgesamt 191 Mio. Euro; ab 2015 wird die Kelag dadurch zusätzlich über 181 MW Erzeugungsleistung, 137 MW Pumpleistung und eine Jahreserzeugung von 415 Mio. kWh verfügen. Das gemeinsam mit einem privaten Investor errichtete Kraftwerk Tröpolach ging im Februar in den Vollbetrieb über; es verfügt über eine Leistung von 8 MW. Im Kosovo errichtet die Kelag derzeit zwei Wasserkraftwerke, in Bosnien ist ein Kleinwasserkraftwerk in Bau. In Rumänien nahm die Kelag zu Jahresanfang einen Windpark in Betrieb.

Im Wärmegeschäft wurde mit den Bauarbeiten für die Umstellung der Fernwärmeversorgung von Trofaiach von Erdgas auf industrielle Abwärme begonnen. In Umsetzung sind darüber hinaus die Fernwärmeversorgungen von Neudörfl/Bad Sauerbrunn und Völkermarkt.

Größtes Vorhaben der KNG-Kärnten Netz GmbH ist die Errichtung der 220/110-kV-Netzabstützung für den Großraum Villach. Mit den Bauarbeiten für dieses Vorhaben konnte zu Jahresbeginn 2014 begonnen werden.

Ausblick

Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes erwartet die Kelag perspektivisch eine rückläufige Entwicklung des Ergebnisses.

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Dr. Josef Stocker
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