VSStÖ Salzburg ad SPÖ Parteispitze: Frauenquote muss eingehalten werden!

Offener Brief fordert SPÖ auf aktuelles Vorgehen zu ändern

Wien (OTS) - "Politik für Frauen misst sich nicht an Statuten, sondern an konkreten Handlungen. In dieser Hinsicht hat die SPÖ in der letzten Woche auf ganzer Linie versagt", so Janine Heinz, Vorsitzende des Verband Sozialistischer Student_innen Salzburg, zur derzeitigen Debatte um das Nicht Nachrücken der Oberösterreicherin Sonja Ablinger in den Nationalrat.

"Ebenso ist die interne Geheimhaltung rund um die Bestellung der Nachfolge von Barbara Prammer als Nationalratspräsidentin, ohne dies in der Partei und dem Klub zu diskutieren, höchst Problematisch. Kritiker_innen daran zu hindern, Positionen einzunehmen, die ihnen Statutarisch zu stehen und bei der Neubesetzung von Funktionen so intransparent vorzugehen, zeigt einmal mehr tiefgreifende Probleme in der SPÖ Struktur und ihren Entscheidungsfindungsmechanismen auf", führt Heinz weiter aus.

Da diese Vorgehensweise für den VSStÖ Salzburg untragbar ist, wurde heute ein offener Brief an den Bundesparteivorstand der SPÖ geschickt.

"Die SPÖ Spitze sollte auch ihre Rolle als Vorbild gegenüber ihren vielen Strukturen und Vorfeld-Organisationen ernstnehmen und klare feministische Zeichen setzen. Es gilt auch ein klares Zeichen an alle Wählerinnen zu setzen, die sich durch solche Aktionen sicher zweimal überlegen werden in Zukunft wieder die SPÖ zu wählen", erklärt Jessica Walberer, designierte Frauensprecherin des VSStÖ Salzburg, noch weitere Beweggründe für den offenen Brief.

Link zum offenen Brief inkl. Petition: http://chn.ge/1lxJhSI

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Janine Heinz
Vorsitzende VSStÖ Sektion Salzburg
0680 224 69 87

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