• 27.08.2014, 12:56:11
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WKÖ-Alpbach: Nation Brand Austria im Fokus der Tourismuswirtschaft

"Marke Österreich - Wer baut die Brücke?" - Übergabe der Ergebnisse des Standortdialoges von WKÖ-Bundessparte Tourismus und IV Tirol an Bundesregierung

Utl.: "Marke Österreich - Wer baut die Brücke?" - Übergabe der
Ergebnisse des Standortdialoges von WKÖ-Bundessparte Tourismus
und IV Tirol an Bundesregierung =

Wien (OTS/PWK558) - Die Bedeutung eines Nation Branding Prozesses
für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich stand heute,
Mittwoch, im Mittelpunkt des diesjährigen Standortdialoges der
Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer
Österreich in Kooperation mit der Industriellenvereinigung (IV) Tirol
in Alpbach. Auf der branchenintern wichtigsten Tourismusveranstaltung
des Jahres wurde unter dem Titel: "Marke Österreich - Wer baut die
Brücke?" den Fragen nachgegangen, in welcher Phase des Prozesses die
"Marke Österreich" derzeit steht und welche Erwartungen die
Tourismus- und Freizeitwirtschaft bzw. die Industrie an diese "Marke
Österreich" haben. Die hochkarätige Expertengruppe - unter der
Leitung von WKÖ-Tourismusobfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher und
IV-Tirol Präsident Reinhard Schretter diskutierten Michaela Reitterer
(Österreichische Hoteliervereinigung, ÖHV), Petra Stolba (Österreich
Werbung, ÖW), Roman Wiprächtiger (Präsenz Suisse) und Helmut Zolles
(Zolles Tourismusberatung) - war sich einig, dass es gerade in Zeiten
des globalen Wettbewerbs unerlässlich sei, ein Land wie eine
kommerzielle Marke zu führen und ein attraktives und
unverwechselbares Image zu pflegen. Dies ist vor allem für die
Investitionen von Firmen, gut ausgebildete Arbeitskräfte und
zahlungskräftige Touristen von besonderer Bedeutung.

"Ein Marktauftritt ohne Marke funktioniert nicht. Österreich ist
nicht nur durch das Land, sondern auch durch innovative Produkte
bekannt, es geht um Markenpflege, Innovation, Originalität und
Lebensgefühl", betonte IV-Tirol Präsident Schretter. Nun brauche es
eine Verknüpfung zwischen dem Land Österreich und seinen Produkten.
"Ich wünsche mir, dass die Marke Österreich zukunftsoffen, innovativ,
wissenschaftsbasierend und mit sozialem Frieden als Land der Vielfalt
und der Traditionen wahrgenommen wird", so Schretter.

"Wir sind die Visitenkarte Österreichs im Ausland oder um es in
der Sprache der hohen Diplomatie zu sagen: wir sind Botschafter vor
Ort", zeigte sich WKÖ-Tourismusobfrau Nocker-Schwarzenbacher
überzeugt. Es gelte die Bilder des Tourismus zu nutzen, um die
Wirtschaftskraft Österreichs mit seinen weltweit anerkannten
Betrieben voranzutreiben und weiterzutragen. Die Marke Österreich
verbinde die Branchen, so Nocker-Schwarzenbacher, die festhielt:
"Aufgabe der Politik ist es, integrierte Konzepte zu schaffen und den
Worten Taten folgen zu lassen. Als Basis dafür werden die Ergebnisse
des heutigen Standortdialoges, unter wissenschaftlicher Begleitung
des Instituts für innovativen Tourismus, an die Bundesregierung
übergeben."

Günter Schweiger, Präsidenten der Österreichischen
Werbewissenschaftlichen Gesellschaft, erläuterte, dass Landesimages
verhaltenswirksam sind, und zwar beim Kauf von Produkten ("Country of
Origin"-Effekt), bei der Wahl des Urlaubsortes, des Arbeitsplatzes
oder eines neuen Firmenstandortes. Als Grundlage für effizientes
Nation Branding müssten daher alle aktuellen Stärken und Schwächen
des Images eines Landes sowohl im In- als auch im Ausland bekannt
sein.

Einig zeigten sich WKÖ-Nocker-Schwarzenbacher und IV-Schretter
abschließend über die Fortführung des 'Standortdialoges
Industrie-Tourismus' im kommenden Jahr: "Unsere Standortdialoge haben
deutlich gezeigt, dass einseitige branchenorientierte Standortpolitik
nicht mehr zeitgemäß ist und wir mit dieser Veranstaltung eine
Vorreiterrolle in der Übergabe von Ideen an die Politik einnehmen.
Letztendlich sind wir alle unternehmerisch tätig in diesem Land und
sollten Verbindendes und Gemeinsamkeiten hervorheben."

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist die Interessenvertretung für
über 90.000 Tourismusbetriebe aus den Branchen Gastronomie,
Hotellerie, Freizeit- und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und
Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe. Jeder 5.
Vollzeitarbeitsplatz in Österreich ist direkt oder indirekt von
Tourismus und Freizeitwirtschaft abhängig. Die Branche erwirtschaftet
eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 42 Milliarden Euro, das
sind mehr als 15 Prozent des BIP. (ES)

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