Spindelegger-Rücktritt: Gewerkschaft erwartet sich bei Bahnpolitik ÖVP-Kursänderung

vida-Hebenstreit: "ÖVP-Rücktritt zeigt auch, dass ständiges Hinhauen auf ÖBB und EisenbahnerInnen kein politisches Erfolgsmodell ist

Wien (OTS/ÖGB) - Angesichts des bevorstehenden Wechsels an der Parteispitze und in der Bundesregierung erwartet sich die Gewerkschaft vida von der ÖVP eine Kursänderung bezüglich ihrer Bahnpolitik: " Ein ständiges und unsachliches Hinhauen auf die ÖBB und ihre Beschäftigten bringt weder politische Erfolge noch dient es den ÖBB und ihren KundInnen. Das hat die ÖBB-Politik des jetzt aus seinen Regierungs- und Parteifunktionen zurückgetretenen ÖVP-Obmanns, Vizekanzlers und Finanzministers Spindelegger bewiesen", sagt Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Sektion Verkehr in der Gewerkschaft vida.

Von einer neuen ÖVP-Spitze erwartet Hebenstreit ein Umdenken in Bezug auf die ÖBB und ihre MitarbeiterInnen sowie sachlichere Arbeit in der Regierung: "Die ÖVP muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass die ÖBB ein erfolgreiches Verkehrsunternehmen sind und die Produktivität der MitarbeiterInnen trotz massivem Personalabbaus in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist." Das würden die Geschäftszahlen im Personen-und Güterverkehr genauso wie auch die gestiegene Zahl an Fahrgästen belegen. "Nicht umsonst haben die Eisenbahnbeschäftigten im VCÖ-Bahntest zum wiederholten Mal in ihrer Beurteilung durch die Kundinnen und Kunden die besten Noten in allen zu bewertenden Kategorien eingefahren", so der vida-Gewerkschafter.

Rückfragen & Kontakt:

Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit
Hansjörg Miethling
Tel.: 01 53444 79 261
Mobil: 0664/61 45 733

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001