Pendl: VP-Attacken gegen Klug durchsichtiges Ablenkungsmanöver

ÖVP will auf Rücken des Heeres politisches Kleingeld schlagen

Wien (OTS/SK) - Gegenüber dem SPÖ-Pressedienst reagiert SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl auf die Angriffe der ÖVP gegen Verteidigungsminister Klug und das Bundesheer: "Das Verhalten der Volkspartei zur Heeresthematik ist unangebracht und durchschaubar:
Eine unrühmliche Vorgehensweise, um politisches Kleingeld zu schlagen und von parteiinternen Zwistigkeiten abzulenken - und das auf dem Rücken des österreichischen Bundesheeres. Das kann nicht angehen", formuliert Pendl. ****

Sowohl Finanzminister Spindelegger als auch Klubobmann Lopatka müssen laut Pendl wissen, dass innerhalb der letzten 10 Jahre zwei Milliarden Euro aus dem Budget gestrichen wurden. "Das entspricht einem gesamten Jahresbudget", zeigt Pendl auf.

Die ÖVP zeige mit ihren Wortmeldungen nur, dass sie sich weder um die Beschaffenheit des Bundesheeres, noch um dessen Ausstattung oder die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen kümmert, "anders ist dieses fahrlässige Verhalten nicht zu erklären", resümiert Pendl und verweist in dem Zusammenhang auch auf die scharfe Kritik hochrangiger Militärs an Finanzminister Spindelegger.

Abschließend gibt Pendl der Volkspartei noch auf den Weg: "Zum einen erinnere ich den Koalitionspartner, dass es die Anschaffung der sündteuren Eurofighter unter ÖVP-Kanzler Schüssel war, die die finanzielle Situation für das Heer verschlechtert hat. Zum anderen ist die ÖVP gut beraten, in Zukunft weniger offensichtlich von parteiinternem Hick-Hack abzulenken, indem sie einen kompetenten Minister wie Gerald Klug attackiert. " (Schluss) kg/ps

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