• 21.08.2014, 12:17:54
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FEEI Roitner: Industrie 4.0 ist TOP-Thema für Europas Industrie

Wien (OTS) -

- Digitalisierung der Produktion ist Chance für Wirtschaftsstandort
- Infrastruktur und Förderprogramme schaffen wesentliche
Rahmenbedingungen
- Elektroindustrie begrüßt die Initiativen von BMVIT und BMWFW

"Die Digitalisierung entwickelt sich zu einer entscheidenden
ökonomischen Triebfeder in der Produktion mit hohen
Wachstumseffekten. Vor dem Hintergrund, dass die europäische
Industrie zunehmendem globalen Wettbewerbsdruck ausgesetzt ist und
der Industrieanteil in vielen EU Mitgliedstaaten in den vergangenen
Jahren rückläufig war, erachten wir den Förderschwerpunkt des BMVIT
zu Industrie 4.0 als wichtigen Meilenstein zur Stärkung der
Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen am Standort Österreich", begrüßt
Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI - Fachverband der Elektro-
und Elektronikindustrie die heutige Ankündigung von BM Bures eine
Viertelmilliarde Euro an Fördergeldern bereit zu stellen. Auch die
von BM Mitterlehner in Aussicht gestellte Unterstützung der
Forschungseinrichtungen im Bereich 4.0, ist für Roitner ein positives
Signal.

Leistungsfähige Netze sind entscheidend für Industrie 4.0

Neben der Erweiterung der Förderung ist die Verfügbarkeit von
Hochgeschwindigkeitsnetzen eine wesentliche Voraussetzung für die
Realisierung von Industrie 4.0. "Hier wurde vor kurzem mit der
Freigabe der Gelder aus der Breitbandmilliarde ein bedeutender
Schritt für nachhaltige Infrastrukturinvestitionen getätigt", betont
Roitner, allerdings sei es jetzt wichtig, die im Regierungsprogramm
verankerte "Digitale Offensive" möglichst zeitnah umzusetzen.

Industrie 4.0 steigert Effizienz und Flexibilität in der
Produktion

"Das Zusammenwachsen von klassischer Produktion mit Informations- und
Kommunikationstechnologien entwickelt sich zum Top-Thema für die
europäische Industrie und bietet gerade für einen
Hochtechnologiestandort große Potenziale durch mehr Effizienz und
Flexibilität Kunden zielgerichteter und schneller zu bedienen", so
Roitner weiter. Damit sichere sich die Industrie an einem
Hochlohnstandort einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil im
internationalen Umfeld. "Mit den geeigneten Rahmenbedingungen halten
wir Innovation und Wertschöpfung am Standort und nur damit sind
letztendlich auch die Arbeitsplätze zu sichern", erklärt der
FEEI-Geschäftsführer abschließend.

Über den FEEI

Der FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt
in Österreich die Interessen von knapp 300 Unternehmen der
österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie mit mehr als 60.000
Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,4 Milliarden Euro
(Stand 2013). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern - dazu gehören u.
a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation
(FMK), das UFH, das Umweltforum Starterbatterien (UFS), der Verband
Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der
Bahnindustrie ist es das oberste Ziel, die maßgeblichen rechtlichen
und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mitzugestalten, um die
Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im
weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

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