• 21.08.2014, 12:05:30
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Industrie: Alle Maßnahmen und Initiativen zu "Industrie 4.0" in einer Plattform vernetzen

IV-Vize-GS Koren: Innovationsstandort Österreich weiter stärken - Stärkung der industriellen Produktion in Österreich forcieren - "Industrie 4.0" in und aus Österreich als Chance

Utl.: IV-Vize-GS Koren: Innovationsstandort Österreich weiter
stärken - Stärkung der industriellen Produktion in Österreich
forcieren - "Industrie 4.0" in und aus Österreich als Chance =

Wien (OTS/PdI) - "Weitere Maßnahmen zur Stärkung des
Innovationsstandortes Österreich sind unabdingbar, wenn wir
Arbeitsplätze und Wertschöpfung halten bzw. ausbauen wollen", so der
Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Peter
Koren, der es daher ausdrücklich begrüßte, dass die beiden
Bundesminister Doris Bures und Reinhold Mitterlehner heute,
Donnerstag, im Rahmen einer Pressekonferenz in Alpbach das Thema
"Industrie 4.0" aufgegriffen haben. "'Industrie 4.0' steht für die
zunehmende Integration von Informations- und
Kommunikationstechnologien mit Produkten und Prozessen in der
Produktion", so Koren. Hier biete sich die Chance,
Entscheidungsfindung auf Echtzeit-Datenbasis zu optimieren,
Produktionsprozesse nach Markterfordernissen flexibel zu gestalten,
Wertschöpfungspotenziale zu heben, neue Dienstleistungen und
Geschäftsmodelle zu ermöglichen und die Ressourceneffizienz zu
steigern. Dies werde eine zentrale Rolle dabei spielen, wenn
Österreich "neue technologische Umbrüche wie die fortschreitende
Digitalisierung in der Produktion als entscheidende ökonomische
Triebfeder mit entsprechenden Wachstumseffekten nutzen will", wie
Koren betonte.

Daher sei "Industrie 4.0" nicht nur ein Thema der IKT-Branche
sondern insbesondere auch für die produzierende Industrie als
Technologieanwender. "Wir brauchen sowohl die Förderung von F&E und
innovative Investitionen wie auch die Realisierung von
Leuchtturmprojekten", so Koren. Beispielsweise setzte derzeit
Infineon Österreich mit dem "Pilotraum Industrie 4.0" ein solches
neuartiges Konzept der vernetzten und wissensintensiven Produktion
um. "Das sind erste konkrete Schritte, um 'Industrie 4.0' in und aus
Österreich als Chance zu nutzen", so Koren. Neben konkreten Projekten
brauche es zudem die verstärkte Ausbildung von MINT-Absolventen und
als ganz wesentlichen Faktor die Realisierung einer leistungsfähigen
IKT-Infrastruktur in Österreich. "Wichtig ist nun, die einzelnen
Initiativen und Maßnahmen sowohl auf Bundes- und Landesebene zur
Realisierung von 'Industrie 4.0' in Österreich in einer gemeinsamen
Plattform zu vernetzen, mit dem Ziel, die industriellen Leistungs-
und Innovationsfähigkeit zu stärken", forderte der
IV-Vize-Generalsekretär.

Hier sei die Politik gefordert, die Unternehmen in ihrem Bemühen
im Bereich der Innovation bestmöglich zu unterstützen, wie Koren
ausführte: "Bereits mit der Alpbachdeklaration 2011 haben
österreichische Leitbetriebe sich klar zum Standort Österreich
bekannt. Statt der damals geforderten Steigerung der F&E-Ausgaben um
20 Prozent bis 2013 haben die Unternehmen ihre Ausgaben im Bereich
der Innovation um satte 44 Prozent erhöht." Um diese Steigerung auch
nachhaltig in Wertschöpfung in und für Österreich verwerten zu
können, müssten aber eben auch die Rahmenbedingungen optimal sein.

Einrichtung von Pilotprojekten wichtiger Schritt

Der angekündigte Start zur Einrichtung erster Pilotfabriken in
Österreich könne hier wesentlich zum erforderlichen Know-How-Ausbau
beitragen. "Sie eröffnen die Möglichkeit, das Zusammenwirken neue
Technologien zu erproben und diese realitätsnah und praxisorientiert
für die Industrie weiterzuentwickeln sowie Lernprozesse anzustoßen."
Um Arbeitsplätze und Wohlstand in Österreich auch in Zukunft zu
sichern, bräuchten forschende Unternehmen optimale Rahmenbedingungen
entlang der gesamten Wertschöpfungskette, wie Koren ausführte:
"Erforderlich sind exzellenten Fachkräften und der Ausbau
unbürokratischer Forschungsinitiativen. Zudem ist die
Forschungsprämie für Unternehmen am Standort Österreich ein
wesentliches Argument im Wettkampf um die attraktivsten
Forschungsstandorte."

Die Erlangung, Erhaltung und der Ausbau einer Markführerschaft
stelle für Unternehmen große Herausforderungen im Bereich der
marktnahen Entwicklung dar. Um neue Produkte erfolgreich am Markt zu
positionieren, seien zudem Finanzierungsmodelle wie Darlehen und
Garantien zu forcieren, auch zur Umsetzung von
Internationalisierungsvorhaben, um im globalen Wettbewerb zu
bestehen. Aus diesem Grund "fordern wie die rasche Umsetzung der
FTI-Strategie und eine Stärkung der Aufwendungen für F&E seitens der
öffentlichen Hand", so Koren.

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