- 21.08.2014, 08:00:31
- /
- OTS0003 OTW0003
Österreich schickt humanitäre Versorgung für bis zu 100.000 Menschen in den Nordirak
gemeinsame Hilfsaktion von Außen- und Verteidigungsministerium
Utl.: gemeinsame Hilfsaktion von Außen- und Verteidigungsministerium =
Wien (OTS) - Österreich hilft. Nachdem die Bundesregierung vor
wenigen Tagen 1 Mio. Euro als Soforthilfe aus dem
Auslandskatastrophenfonds für die UNO im Nordirak beschlossen hat,
setzt die Regierung eine zusätzliche Initiative mit einer gemeinsamen
Hilfsaktion von Außen- und Verteidigungsministerium. Dabei handelt es
sich um Hilfspakete des Roten Kreuzes im Wert von 150.000 Euro, die
durch die im Außenministerium angesiedelte Austrian Development
Agency finanziert werden. Der Transport erfolgt durch eine C-130
"Hercules" des Österreichischen Bundesheeres. Die Transportmaschine
des Militärs wird die Hilfsgüter am Donnerstag nach Leipzig bringen.
Von dort aus wird sie die deutsche Bundeswehr gemeinsam mit anderen
Hilfsgütern weiter ins Krisengebiet transportieren. Die Verteilung
vor Ort erfolgt durch österreichische Botschaftsmitarbeiter in
Kooperation mit örtlichen Stellen, das Außenministerium steht dazu in
Kontakt mit der kurdischen Führung vor Ort. Die Pakete beinhalten
eine medizinische Erstversorgung. Durch diese Hilfsmission können
100.000 Menschen 3 Monate lang medizinisch erstversorgt werden.
Sebastian Kurz: "Österreich leistet seit Ende letzter Woche als eines
der ersten Länder in der humanitären Krise im Nordirak seinen
Beitrag. Hier schauen wir nicht weg, sondern tun, was wir können.
Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht vor den Kämpfern einer
grausamen Terrororganisation. Österreich schliesst nicht seine Augen,
Österreich hilft."
Gerald Klug: "In einer Notsituation, wie sie derzeit im Irak
herrscht, muss Hilfe möglichst schnell und zielgerichtet passieren.
In einer gemeinsamen Kraftanstrengung der Bundesregierung ist es uns
gelungen hier rasch ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Mit
finanzieller Hilfe und Gütern für die medizinische Erstversorgung
wollen wir versuchen das Leid der Betroffenen im Irak zu lindern."
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAA






