• 20.08.2014, 11:38:15
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Bures lädt morgen zum Industriegipfel

Die Vorstände von 15 Unternehmen diskutieren "Industrie 4.0"

Utl.: Die Vorstände von 15 Unternehmen diskutieren "Industrie 4.0" =

Wien (OTS/BMVIT) - Morgen, Donnerstag, versammeln sich auf Einladung
von Technologieministerin Doris Bures bereits zum vierten Mal die
Vorstände führender Industriebetriebe zum "Industriegipfel" im Rahmen
der Alpbacher Technologiegespräche. Die Vorstände von 15 Unternehmen,
darunter AVL List, Borealis, Infineon, Magna und voestalpine AG,
werden am Industriegipfel teilnehmen. Das bedeutsame
Aufeinandertreffen von Politik und Wirtschaft stellt die gemeinsame
Weiterentwicklung von Österreich als Forschungs- und
Technologiestandort in den Mittelpunkt. VertreterInnen der Medien
sind herzlich eingeladen. (Morgen, Donnerstag, 21.08.2014, 08:30,
Hotel Böglerhof, Alpbach)****

Ministerin Bures und die Unternehmensvorstände können beim
diesjährigen Industriegipfel über die bisherige Zusammenarbeit eine
gute Bilanz ziehen: Vor vier Jahren haben die Unternehmen mit der
Ministerin einen Deklaration unterzeichnet und damit versprochen, die
Forschungs- und Entwicklungsausgaben in ihren Betrieben bis 2015
deutlich zu erhöhen. Zwischen 2010 und 2013 haben die
Partnerunternehmen die Budgets für Forschung bereits um 44 Prozent
steigern können - also eine Zunahme von fast 100 Mio. Euro.

"Forschung schafft Arbeitsplätze. Das sieht man daran, dass die
beteiligten Unternehmen heute 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
mehr beschäftigen als noch vor dem Beschluss unserer gemeinsamen
Vereinbarung", bilanziert Bures die positiven Folgen der bisherigen
Industriegipfel. "Mein jährliches Treffen mit Österreichs führenden
Unternehmen ist zu einer Institution geworden und wichtig für die
Abstimmung meiner Schwerpunkte in der Technologiepolitik", so Bures
weiter.

Industrie 4.0 ist für heimische Wirtschaft eine große Chance

Der Schwerpunkt der diesjährigen Technologiegespräche ist "Industrie
4.0". Auch beim Industriegipfel wird die "neue industrielle
Revolution" Thema sein, weil sie für Österreichs
Produktionswirtschaft weitreichende Folgen hat. Neue
Produktionsmethoden, vernetzte Fabriken und der Trend zur
industriellen Fertigung von Einzelstücken bringen für die heimische
Wirtschaft viele Umstellungen, sind aber auch eine große Chance.

Am Rande des Industriegipfels bringt Technologieministerin Bures die
Vorstände der großen Industriebetriebe auch mit einer Handvoll
Jungunternehmer zusammen: "Start-ups brauchen Kontakte in die
etablierte Wirtschaft, damit sie erfolgreich sein können. Umgekehrt
können aber auch die "Großen" von den kreativen und wendigen
"Kleinen" etwas lernen. Das Treffen mit Start-ups wird sicher für
beide Seiten ein Erfolg", ist Bures im Vorfeld überzeugt. Dort wird
eine aktuelle Studie vorgelegt, nach der sich Jungunternehmer in
erster Linie bessere Kontakte zu den Chefs heimischer Großunternehmen
wünschen.

Weiters haben sich Bures und die Chefs der Unternehmen im
vergangenen Jahr die Schaffung von Stiftungsprofessuren vorgenommen,
um die Forschung in Unternehmen und Universitäten besser zu
verzahnen. Seit 2013 wurden bereits drei Stiftungsprofessuren "auf
Schiene" gebracht. (Schluss)

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