Bures lädt morgen zum Industriegipfel

Die Vorstände von 15 Unternehmen diskutieren "Industrie 4.0"

Wien (OTS/BMVIT) - Morgen, Donnerstag, versammeln sich auf Einladung von Technologieministerin Doris Bures bereits zum vierten Mal die Vorstände führender Industriebetriebe zum "Industriegipfel" im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche. Die Vorstände von 15 Unternehmen, darunter AVL List, Borealis, Infineon, Magna und voestalpine AG, werden am Industriegipfel teilnehmen. Das bedeutsame Aufeinandertreffen von Politik und Wirtschaft stellt die gemeinsame Weiterentwicklung von Österreich als Forschungs- und Technologiestandort in den Mittelpunkt. VertreterInnen der Medien sind herzlich eingeladen. (Morgen, Donnerstag, 21.08.2014, 08:30, Hotel Böglerhof, Alpbach)****

Ministerin Bures und die Unternehmensvorstände können beim diesjährigen Industriegipfel über die bisherige Zusammenarbeit eine gute Bilanz ziehen: Vor vier Jahren haben die Unternehmen mit der Ministerin einen Deklaration unterzeichnet und damit versprochen, die Forschungs- und Entwicklungsausgaben in ihren Betrieben bis 2015 deutlich zu erhöhen. Zwischen 2010 und 2013 haben die Partnerunternehmen die Budgets für Forschung bereits um 44 Prozent steigern können - also eine Zunahme von fast 100 Mio. Euro.

"Forschung schafft Arbeitsplätze. Das sieht man daran, dass die beteiligten Unternehmen heute 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr beschäftigen als noch vor dem Beschluss unserer gemeinsamen Vereinbarung", bilanziert Bures die positiven Folgen der bisherigen Industriegipfel. "Mein jährliches Treffen mit Österreichs führenden Unternehmen ist zu einer Institution geworden und wichtig für die Abstimmung meiner Schwerpunkte in der Technologiepolitik", so Bures weiter.

Industrie 4.0 ist für heimische Wirtschaft eine große Chance

Der Schwerpunkt der diesjährigen Technologiegespräche ist "Industrie 4.0". Auch beim Industriegipfel wird die "neue industrielle Revolution" Thema sein, weil sie für Österreichs Produktionswirtschaft weitreichende Folgen hat. Neue Produktionsmethoden, vernetzte Fabriken und der Trend zur industriellen Fertigung von Einzelstücken bringen für die heimische Wirtschaft viele Umstellungen, sind aber auch eine große Chance.

Am Rande des Industriegipfels bringt Technologieministerin Bures die Vorstände der großen Industriebetriebe auch mit einer Handvoll Jungunternehmer zusammen: "Start-ups brauchen Kontakte in die etablierte Wirtschaft, damit sie erfolgreich sein können. Umgekehrt können aber auch die "Großen" von den kreativen und wendigen "Kleinen" etwas lernen. Das Treffen mit Start-ups wird sicher für beide Seiten ein Erfolg", ist Bures im Vorfeld überzeugt. Dort wird eine aktuelle Studie vorgelegt, nach der sich Jungunternehmer in erster Linie bessere Kontakte zu den Chefs heimischer Großunternehmen wünschen.

Weiters haben sich Bures und die Chefs der Unternehmen im vergangenen Jahr die Schaffung von Stiftungsprofessuren vorgenommen, um die Forschung in Unternehmen und Universitäten besser zu verzahnen. Seit 2013 wurden bereits drei Stiftungsprofessuren "auf Schiene" gebracht. (Schluss)

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