Erster Wirtschaftsreport 2014 unterstreicht Neuerungen

"Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten", so stellte Thomas von Aquin schon früh den Kerngedanken erfolgreicher Weiterentwicklung fest.

Wien (OTS) - Erster Wirtschaftsreport 2014 unterstreicht Neuerungen

  • Leitmedium des Wirtschaftsbundes Wien in neuem Look
  • Neuer Obmann Walter Ruck bringt starke Impulse
  • Wiener Einkaufsstraßen als wesentliches Thema

"Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten", so stellte Thomas von Aquin schon früh den Kerngedanken erfolgreicher Weiterentwicklung fest. Der Wirtschaftsbund Wien steht inmitten so eines Prozesses. So zeigt sich auch das neue Leitmedium "Der Wirtschaftsreport" in neuem Glanz. "Mit Walter Ruck hat in unserem Haus eine neue Zeitrechnung begonnen. Moderne Ansätze und zukunftstragende Wirtschaftspolitik stehen im Zeichen des Wirtschaftsbundes Wien", erklärt Dr. Alexander Biach, Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes die neue Marschrichtung.

Mittelstandsfighter, Steuerentlastung, Bürokratieabbau & Leistungsförderung

Tatsächlich spiegelt der aktuelle Wirtschaftsreport die breite Palette der Themen wieder, die der Wirtschaftsbund Wien im Rahmen der Wirtschaftskammer Wahl in Angriff nehmen will. Biach zu den neuen Zielen: "Wir haben für unsere Mitglieder als starke Interessensvertretung während der Regierungsbildung viel erreicht. Doch auf dem Erreichten darf man sich nicht ausruhen. Leistung muss sich wieder lohnen und das betrifft vor allem den Mittelstand!"

Neben der Senkung der SVA Beiträge spricht sich die größte Interessensvertretung Wiens vor allem für die Förderung von Innovationen und die Stärkung von Fachkräften aus: "In Wien sorgen über 3.956 Lehrbetriebe dafür, dass junge, motivierte Arbeitnehmer die Chance erhalten einen wertvollen Beruf zu erlernen und sich nach oben weiterzuentwickeln. Dennoch werden sowohl die Betriebe als auch die Fachkräfte selbst zu wenig geschätzt", holt Biach die Problematik des Fachkräftemangels vor den Vorhang.

Wiener Einkaufsstraßen: Akute Bedrohung erkennbar

Mit rund 5.000 Mitgliedsbetrieben einen wesentlichen Anteil am Mittelstand stellen auch die Wiener Einkaufsstraßen, die im Rahmen der Urbanisierungspolitik nicht aus den Augen verloren werden dürfen. "Einkaufszentren und wachsende Fachmarktagglomerationen am Stadtrand bedrohen unsere Nahversorger und somit auch die hohe Lebensqualität in den Straßen Wiens", betont Margarete Gumprecht, Gremialobfrau für den Lebensmittelhandel.

Die aktuell gefundene Lösung der Wirtschaftskammer Wien und der Stadt Wien stimmt die stv. Obfrau des Wirtschaftsbundes positiv, dass der Weg in die richtige Richtung geht: "Die Reform der Einkaufsstraßenförderung NEU hat massive Verunsicherung bei allen Mitgliedern ausgelöst. Dank dem Verhandlungsgeschick von Walter Ruck konnte das Budget für 2014 aufgestockt werden."

150.000 Euro als Einmaleffekt - weitere Schritte notwendig

Trotz der Aufstockung der Förderung für 2014 fordert Gumprecht weitere Schritte: "Die Aufstockung der Wirtschaftskammer Wien und der Wirtschaftsagentur Wien zeichnen ein Einmaleffekt. Es besteht dringender Handlungsbedarf die wichtigsten Nahversorger dieser Stadt auch weiterhin zu stärken. Ich denke dabei konkret an die Vitalisierung der Erdgeschoßzonen oder die Flächenwidmungen."

Besonders betont Gumprecht, dass Einkaufsstraßen und Wochenmärkte nicht lediglich als Dienstleister gesehen werden dürfen: "Auf einer der vielen Wiener Einkaufsstraßen zu flanieren, ist viel mehr als nur ein Mittel zum Zweck: es ist ein echtes Shoppingerlebnis. Die Unternehmerinnen und Unternehmer sorgen dafür, dass sich die Kunden zu Hause und willkommen fühlen und bieten durch viele Aktivitäten ein breites Unterhaltungsprogramm. Der Stadt Wien muss es ein Anliegen sein, dies auch weiterhin zu fördern und zu belohnen. Eine Einkaufs-Landflucht würde den Wiener Charme zerstören!"

"Wirtschaftskammer vor Ort" - volles Service für die Mitglieder

Besonders begrüßt indes Biach die aktuelle Offensive der Wirtschaftskammer Wien "Vor Ort". Dabei werden ab Oktober bis zu 12 Bezirksstellen eingerichtet. Das Programm reicht von der Beratung über Workshops bis zu Netzwerktreffen: "Man erkennt bereits die service- und mitgliederorientierte Handschrift von Walter Ruck. Als Bauunternehmer weiß er wie wichtig es ist, die Menschen vor Ort abzuholen."

Die gezielte Ausdehnung der Servicierung der letzten Jahre führt dazu, dass die Wirtschaftskammer Wien im letzten Jahr 363.000 Kontakte verzeichnete. "Von der neuen Offensive profitieren alle Mitglieder. Ich bin davon überzeugt, dass die wertvollen Leistungen der Wirtschaftskammer nun verstärkt vor Ort ankommen", so Biach.

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Pressesprecher: Florian Gross, B.A, M.A.
Tel: +43 1 512 76 31 36
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