ARBÖ: Noch 12 Tage bis Schulbeginn, Zeit die Kinder "schulwegsicher" zu machen

Wien (OTS) - Mehr als 300.000 VolksschülerInnen werden ab 1. September wieder tagtäglich - zu Fuß, mit Öffis, Rad oder Auto - zur Schule unterwegs sein. Um gefährliche Situationen zu vermeiden, präsentieren die Experten des ARBÖ die wichtigsten Tipps für das korrekte Verhalten im Straßenverkehr - für Erwachsene und Kinder. "Kinder haben eine andere Sinneswahrnehmung als Erwachsene, ihr Gesichtsfeld ist eingeschränkter und aufgrund ihrer Größe können sie nicht die Perspektive anderer Verkehrsteilnehmer wahrnehmen. Außerdem verarbeiten Kinder Sinnenseindrücke langsamer als Erwachsene und können Geschwindigkeiten noch nicht richtig einschätzen", so ARBÖ-Experte Mag. Kurt Sabatnig.

Der ARBÖ empfiehlt Eltern von Kindern im Volksschulalter in den verbleibenden Ferientagen noch die Grunderegeln für den sicheren Schulweg zu üben:
- Üben Sie den Schulweg mit Ihrem Kind und lassen Sie sich den Schulweg samt Gefahrenstellen von Ihrem Kind erklären.
- Nicht immer ist der kürzeste Schulweg der sicherste. Zebrastreifen, Ampeln und Verkehrsinseln helfen beim Überqueren der Straße.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Kind rechtzeitig das Haus verlässt. Wenn Ihr Kind in die Schule hetzt, erhöht sich die Unfallgefahr.
- Frühstücken ist nicht nur gesund, sondern trägt auch zur Konzentration Ihres Kindes auf dem Schulweg bei.
- Vor allem im Herbst und Winter sollte Ihr Kind am Schulweg helle oder reflektierende Kleidung tragen. Zusätzlich sollten an der Schultasche Reflektoren angebracht sein.

Auch für Eltern, die ihre Kinder mit dem Rad in die Schule bringen, hat der ARBÖ einige Tipps parat:

  • Für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr besteht eine Radhelmpflicht. Die Aufsichtsperson ist dafür verantwortlich, dass das Kind den Helm auch tatsächlich trägt.
  • Erst ab einem Alter von zwölf Jahren dürfen Kinder alleine mit dem Rad fahren. Kinder, die einen Fahrradausweis haben, dürfen ab einem Alter von 10 Jahren alleine unterwegs sein. Eine bestandene Radfahrprüfung garantiert nicht, dass sich Kinder im Straßenverkehr sicher und vorausschauend verhalten.
  • Vor allem im Herbst und Winter wird die Sicherheit auf der Straße durch Dunkelheit, Laub auf den Wegen, Nässe oder Glätte enorm beeinträchtigt.
  • Das Fahrrad Ihres Kindes muss selbstverständlich immer verkehrssicher sein.

"Auf allen Schulwegen gilt: Übung macht den Meister. Begleiten Sie Ihr Kind anfangs oder organisieren Sie eine "Abholkette", sodass Ihr Kind gerade am Anfang oder bei neuen Wegen nie ohne Begleitperson unterwegs ist", so Sabatnig abschließend.

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