FP-Niegl: SPÖ verhindert Lösung des Straßenstrich-Problems in Stammersdorf!

Demokratie, wie Sozialisten sie verstehen: Antrag und Resolution werden erst gar nicht zugelassen

Wien (OTS/fpd) - Die Zustände am Straßenstrich, der sich in Stammersdorf etabliert hat, sind für alle Beteiligten untragbar. "Das ist die schlechteste Form der Prostitution", erklärt Michael Niegl, Klubobmann der FPÖ-Floridsdorf, "es können weder die Sicherheit garantiert, noch die nötigen Hygiene-Standards eingehalten werden. Wie es dort zugeht, ist für die Prostituierten schlichtweg menschenunwürdig!"

Die Freiheitlichen wollten bei der morgigen Bezirksvertretungssitzung Vorschläge zur Besserung der katastrophalen Lage einbringen. "Aber nein!", ärgert sich Niegl, "das wurde durch fadenscheinige Argumente und eine sehr eigenwillige, zutiefst undemokratische Interpretation der Geschäftsordnung durch die SPÖ-Mehrheit verhindert. Unser Antrag und unsere Resolution wurden erst gar nicht zugelassen!" Die Sozialisten hätten wieder einmal ihr wahres Gesicht gezeigt und bewiesen, dass sie nicht willens sind, die Probleme in der Stadt zu lösen. Niegl: "Sie haben gar kein Interesse für die Anliegen der Bürger!"

Die konkreten, in Form einer Resolution und eines Antrages formulierten Forderungen der FPÖ:
- Prostitution soll für Prostituierte und auch deren Freier größtmögliche Sicherheit bieten.
- Die Rahmenbedingungen müssen ein Mindestmaß an Hygiene ermöglichen. - Anrainer und Betriebe dürfen durch die Szene nicht gestört werden. - Prostitution soll nur mehr in baulichen Objekten, in welchen sowohl nötige Sicherheitseinrichtungen als auch Toiletten und Duschen vorhanden sind, stattfinden.
- Daher ist Straßenprostitution strikt abzulehnen und dieser Begriff als "verboten" in das Prostitutionsgesetz aufzunehmen.
- Bürgermeister Dr. Michael Häupel möge dahingehend Veranlassungen treffen, dass die genannten Forderungen zum Schutze der Prostituierten, deren Freier und den Anrainern ehebaldigst umgesetzt werden können.

"Wir wollten mit unseren Vorschlägen zu einer sauberen Lösung der Problematik zum Wohle aller beitragen", so Niegl abschließend, "dies wurde jedoch bereits im Ansatz verhindert. Ein trauriges Sittenbild, das die Sozialisten da bieten!" (Schluss)

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