Spitäler: Arbeitsbedingungen an Bedürfnisse anpassen

ÖÄK-Vize Mayer: Familie und Karriere unter einen Hut bringen - flexible Modelle gefragt

Wien (OTS) - Das kürzlich von der Bundeskurie Angestellte Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) präsentierte Konzept "Spitalsärztin/Spitalsarzt 2025" sehe tiefgreifende Reformen im Bereich der Arbeitsbedingungen vor, die weit über eine Neuregelung der Arbeitszeiten hinausgingen. Das sagte Kurienobmann und ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer am Dienstag in einer Aussendung.

Kern sei die Idee, die Arbeitsbedingungen an die Lebensphasen der Spitalsärztinnen und -ärzte anzupassen. So könne man die spezifischen Bedürfnisse besser berücksichtigen, als das jetzt der Fall sei. "Ein junger Turnusarzt hat andere Erwartungen und Ansprüche an seinen Beruf als ein arrivierter Oberarzt", hielt Mayer fest. Für junge Kolleginnen und Kollegen spiele die Möglichkeit, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, eine zentrale Rolle - sowohl bei Männern als auch bei Frauen. "Es ist ja nicht so, dass ausschließlich die Frauen für die Kinder verantwortlich sind. Immer mehr Männer wollen sich die Karenz mit ihren Partnerinnen teilen. Die Aufgabe der Spitalsträger wird es sein, die entsprechenden Voraussetzungen dafür zu schaffen", sagte Mayer.

Dazu gehöre unter anderem die flächendeckende Etablierung von Kinderbetreuungseinrichtungen mit flexiblen Öffnungszeiten sowie die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit "unabhängig von Geschlecht oder Alter", so der Kurienobmann abschließend. (slv)

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