FPÖ-Trettenbrein: LKH Wolfsberg wird in Wahrheit still demontiert

Bei SP-"Schmähkonferenz" die Probleme des Spitals verschwiegen

Klagenfurt (OTS) - "Im Mai 2011 haben sich Land, Kabeg und Betriebsrat auf 8 Punkte für eine sichere Zukunft des LKH Wolfsberg geeinigt. LR Mag. Christian Ragger und der Betriebsratsvorsitzende Manfred Pichler haben diese ausgearbeitet. Heute drei Jahre und fünf Monate später rückt LhStv. Dr. Beate Prettner von vielen dieser Punkte ab und erkühnt sich trotzdem zur Behauptung, dass damit das LKH nachhaltig gesichert wäre. Wir haben hier eine "Schmähkonferenz der SPÖ erlebt, denn in Wahrheit läuft eine stille Demontage des Spitals ab", kritisiert der der Wolfsberger LAbg. Harald Trettenbrein.

Für ihn ist es unverständlich, dass die Kabeg die Abteilung für Lymphologie zerschlagen will. Die Akutstation soll, wie Kabeg-Chef Arnold Gabriel im Jahresbericht 2013 mitteilte, zur internen Abteilung kommen und die Rehabbetten sollten als Anhängsel der schon lange cheflosen Abteilung für physikalische Medizin des Klinikums Klagenfurt geführt werden. "2011 haben wir genau das Gegenteil vereinbart. Die Lymphologie in Wolfsberg als eigene Abteilung zu stärken", betont Trettenbrein. Die SPÖ breche den jahrelangen Konsens, dass die Lymphologie, welche von Dr. Döller mühsam aufgebaut worden ist, als der eigenständige überregionale Schwerpunkt des LKH Wolfsberg eingerichtet und etabliert wird. "Damit missbraucht die SPÖ ihre absolute Macht, welche sie sich im Gesundheitsbereich gesichert hat", stellt Trettenbrein fest.
Ein herber Schlag für das LKH Wolfsberg sei die Nichteinhaltung des Versprechens, einen Schwerpunkt für orthopädische Rehabilitation zu bekommen.
Trettenbrein vermisst auch klare Aussagen, wie das internistische und chirurgische Angebot in Wolfsberg zukünftig gestaltet wird. Hier sei bereits eine Verunsicherung der Patienten zu spüren, wie der 6%ige Rückgang bei stationären Aufenthalten im Vorjahr zeige.
"LhStv Prettner ignoriert auch den Versorgungsnotstand für Kinder im Lavanttal. Es fehlt an niedergelassenen Fachärzten (kein Facharzt für Kinderpsychiatrie im Bezirk!!) und auch im LKH gibt es kein Angebot", bemängelt Trettenbrein.

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