Diakonie: Die Flucht ist nicht zu Ende

Weiterhin dringend Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak notwendig

Wien/Erbil (OTS) - Rund 50.000 Menschen ist in den vergangenen Tagen die Flucht aus dem nordirakischen Sindschar-Gebirge in die kurdischen Autonomiegebiete gelungen. Damit ist die Zahl der Menschen, die in der autonomen Provinz der Kurden im Nord-Irak versorgt werden müssen, erneut gestiegen. Hilfe ist dringend notwendig: "Die Menschen sind nur mit dem Wenigen geflohen, das sie auf dem Leib tragen. Sie können ihre Kinder nicht selbst versorgen, und wenn jemand krank wird, sind sie noch mehr von Hilfe abhängig", betont Diakonie Direktor Michael Chalupka.

Die Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe sind in der ganzen kurdischen Region im Nordirak tätig und arbeiten mit Hochdruck an der Nothilfe für die Flüchtlingsfamilien. In den kurdischen Städten Dohuk, Erbil und Suleimaniyah werden derzeit Nahrungsmittel, Trinkwasser und Basis-Hygieneartikel verteilt.

Die autonome Provinz der Kurden im Nordirak hat rund 5,3 Millionen Einwohner. Rund 580.000 Menschen haben dort Zuflucht gesucht. (230.000 Syrer und 350.000 Binnenvertriebene aus den anderen Teilen des Irak.) In den letzten 10 Jahren gab es dort drei Flüchtlingswellen. "Viele Menschen sind schon seit Jahren auf der Flucht, Familien kommen nicht zur Ruhe, ihre Lage wird jetzt wieder schlimmer", betont Chalupka.

Die Diakonie bittet um Spenden für die Flüchtlingshilfe im Irak.

Spenden-Kennwort "Nothilfe Nordirak"
Spendenkonto bei der >Erste Bank<
IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333
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