APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker -Faymann, Karmasin und Strache aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 08.08.2014 bis 14.08.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ). Beim feierlichen Staatsakt vergangenen Samstag würdigte Faymann die kürzlich verstorbene Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) als eine "Leitfigur der Demokratie" und "eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Sozialdemokratie". Nach seinem Sommerurlaub soll der Bundeskanzler mit der SPÖ-Spitze die Nachfolge Prammers fixieren. Als aussichtsreiche Kandidatinnen werden Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) genannt. Auch ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser steht zur Debatte.

Als Neueinsteigerin der Woche etablierte sich Familienministerin Sophie Karmasin (parteifrei) auf Platz zwei. Einen "Paradigmenwechsel in der österreichischen Familienpolitik" wollte Karmasin einläuten und kündigte am Dienstag im Ö1-Morgenjournal an, künftig die Hälfte der finanziellen Mittel zur Familienförderung in Sachleistungen wie etwa Kinderbetreuungsplätzen zu investieren. Derzeit werden rund 80 Prozent des Budgets als finanzielle Beihilfen ausbezahlt, so eine vom Familienministerium in Auftrag gegebene Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo). Nach ÖVP-interner Kritik relativierte Karmasin ihre Aussagen jedoch am Tag darauf und betonte, sie plane keine Umschichtung der bestehenden Mittel, sondern eine Anpassung ab der nächsten Legislaturperiode 2018. Derzeit wolle sie "die hohen Geldleistungen" beibehalten, so die Familienministerin.

Rückfragen & Kontakt:

APA DeFacto GmbH
Tel.: +43 1 36060 - 5123
analyse@defacto.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAW0001