AK zur Juli-Inflation: Wohnen endlich billiger machen!

MieterInnen müssen entlastet werden

Wien (OTS/AK) - Die Mieten schlagen sich weiterhin hoch zu Buche. So stiegen sie im Jahresvergleich mehr als doppelt so stark wie die Gesamtteuerung. "Vielen Menschen bleibt immer weniger vom Haushaltsbudget übrig, weil die Wohnkosten viel zu stark steigen", sagt AK Präsident Rudi Kaske. "Es wird immer schwieriger, eine Wohnung zu finden, die man sich auch leisten kann. Daher müssen Mieterinnen und Mieter dringend entlastet werden. Ich erwarte mir vom Justizminister bei den Vorschlägen zur Mietrechtsreform, dass Wohnen tatsächlich billiger wird."

Die AK erwartet von Justizminister Brandstetter bis zum Herbst Vorschläge zur Mietrechtsreform. Wohnen muss billiger werden - die AK verlangt:

Mieten senken - klare Mietobergrenzen für private Altbau-Mietwohnungen; die Wohnbauförderung muss wieder zweckgebunden und an die Teuerung angepasst werden, damit mehr leistbare Wohnungen gebaut werden können; weg mit den befristeten Mietverhältnissen; Betriebskosten senken, indem Versicherungskosten und Grundsteuer für MieterInnen fallen; Maklergebühren für MieterInnen streichen; klare Erhaltungsregeln für VermieterInnen festlegen.

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Peter Mitterhuber
Tel.: (+43-1) 501 65-2347
peter.mitterhuber@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001