FP-Rösch: Sanktionen gegen Russland sind eine Katastrophe für Österreichs Wirtschaft und Arbeitnehmer

Unverantwortlich, dass Bundespräsident und Außenminister trotzdem nach Ausweitung der Maßnahmen rufen

Wien (OTS/fpd) - 28 EU-Regierungen haben aufgrund von Vermutungen Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschlossen. Obwohl Österreich ein neutrales Land ist, haben unsere verantwortungslosen Entscheidungsträger diese unseligen Maßnahmen mitgetragen! "Diese Fehlentscheidung war dem Herrn Bundespräsidenten nebst Außenminister nicht genug. Beide Herren verlangen sogar noch eine Ausweitung dieser Sanktionen", stellt Bernhard Rösch, Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA), bestürzt fest.

Russland antwortet mit Handelsrestriktionen. "Das ist wohl eine No-Na-Reaktion. Rund 1.200 Firmen exportieren österreichische Waren nach Russland, 550 davon unterhalten sogar Niederlassungen vor Ort", erklärt Rösch. Die österreichischen Argrar-Exporte nach Russland im Jahr 2013 betrugen etwa 238 Millionen Euro, weitere Lebensmittelexporte etwa 83 Millionen. Fleischexporte beliefen sich auf 49 Millionen Euro. Die Verluste der Industrie und der Banken, wie Raiffeisen oder Bank Austria, zu beziffern, wäre reine Kaffeesudleserei. Sie haben Milliardenbeträge in russische Unternehmen investiert. "Diese Investitionen werden durch die aktuellen Sanktionen massiv gefährdet", fügt Rösch an.

Der freiheitliche Arbeitnehmervertreter warnt: "Tausende österreichische Arbeitsplätze nebst unserer Neutralität sind durch fehlerhafte politische Entscheidungen in Gefahr. Diese politische Ausrichtung muss sofort geändert werden. Der nächste Winter kommt bestimmt, was ist wenn Russland auf weitere Provokationen des Westens mit Gaspreiserhöhungen oder sogar mit einem Lieferstopp reagiert? Die Brüsseler Eurokraten, der Herr Bundespräsident und der Herr Außenminister werden weiterhin im Warmen sitzen, die können es sich ja richten, bloß was machen die Österreicherinnen und Österreicher?"

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer Burgenland fordern die Bundesregierung auf, sich für eine sofortige Rücknahme der unsinnigen Sanktionen gegen Russland einzusetzen. Rösch: "Österreich ist ein neutrales Land! Wir müssen uns hier klar distanzieren und dürfen bei dieser Kriegstreiberei nicht mitmachen!" (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0004