Blecha: Pensionsanpassung 2015 in Höhe der allgemeinen Teuerung von 1,7 Prozent

Jetzt muss Steuerentlastung kommen und hohe Preise in Supermärkten und bei Energie bekämpft werden

Wien (OTS/PVOE) - "Die Pensionsanpassung 2015 wird gesetzeskonform 1,7 Prozent betragen", gab Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha heute unmittelbar nach dem Feststehen der letzten für die Pensionsberechnung vorliegenden Monatsinflationsrate bekannt. Für die Pensionsanpassung 2015 sind die durchschnittlichen Teuerungsraten der Monate August 2013 bis Juli 2014 maßgeblich. ****

Blecha betonte, dass Bundeskanzler Faymann und Sozialminister Hundstorfer ihr Versprechen gehalten und damit die Forderung des Pensionistenverbandes erfüllt haben, ab 2015 die Anpassung nach dem Verbraucherpreisindex uneingeschränkt vorzunehmen. Die diesbezügliche Erklärung wurde den Pensionistenverbänden bereits im Vormonat gegeben.

Für den Pensionistenverbands-Präsident "ein wichtiger Erfolg, dem weitere folgen müssen. Denn was nützten beispielsweise 20 oder 30 Euro monatlich brutto mehr Pension, wenn die Steuer gleich wieder kräftig zulangt." Blecha fordert daher "schon ab 2015 einen wesentlich niedrigeren Einstiegssteuersatz von 20 Prozent, denn derzeit zahlen Pensionisten ab einer Pensionshöhe von 1.067 Euro 36,5 Prozent Lohnsteuer.

Neben der Steuerentlastung fordert Blecha auch einen rigoroseren Kampf gegen die immer höheren Preise in den Supermärkten bei Produkten des täglichen Bedarfes. Blecha: "Auch im Juli war die Kostensteigerung beim täglichen Einkauf mit 3,3 Prozent wieder spürbar höher als die allgemeine Teuerung (1,8 Prozent). Hier braucht es strenge Preiskontrollen und vor allem harte Strafen für Preissünder", so Blecha in Richtung Wettbewerbsbehörde und fordert:
"Schluss mit dem 'Österreich-Aufschlag' in den Supermärkten, es ist nicht einzusehen, warum die gleichen Nudeln in Deutschland ein Drittel weniger kosten als in Österreich."

Blecha verwies auf die hervorragend angelaufene Unterschriftenaktion des Pensionistenverbandes für "Mehr Geld im Börsel", wo neben der Steuerentlastung eben auch Maßnahmen gegen die Teuerung gefordert werden. Hier führte Blecha den Energiesektor an, "wo die Energieversorger Preissenkungen nicht in voller Höhe und nicht sofort an den Endverbraucher weitergeben, Preissteigerungen jedoch sofort verrechnen". (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband
Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PVO0001