Neues Volksblatt: "Solidarität" von CR Christian HAUBNER

Ausgabe vom 12. August 2014

Linz (OTS) - Unabhängig davon, welche Meinung man im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland vertritt, ist es in einem bestimmten Punkt relativ einfach, Stellung zu beziehen und Solidarität zu beweisen. Und dieser Punkt betrifft die Frage, wie man dazu beitragen kann, die Auswirkungen des russischen Importstopps auf die heimischen bäuerlichen Lebensmittelproduzenten nach Möglichkeit abzufedern.
Der oberösterreichische Bauernbund hat die Antwort bereits vorgegeben: Es ist der Griff zu heimischem Fleisch, Obst und Gemüse, der sowohl den Bauern als auch den vor- und nachgelagerten Bereichen gerade jetzt helfen kann.
Wenn man sich beim Einkaufen für regionale Lebensmittel entscheidet, dann hilft man sich auch selbst: Denn - das ergeben Untersuchungen in schöner Regelmäßigkeit - wer auf heimische Lebensmittel setzt, der kauft im Regelfall auch qualitativ hochwertige Produkte. Der Handel weiß das schon lange und wirbt daher auch schon ebenso lange mit regionalen Produkten. Wenn die entsprechenden Initiativen in der jetzigen Phase der gegenseitigen Wirtschaftssanktionen zwischen Russland und der EU verstärkt werden, wäre dies für alle Beteiligten von Vorteil, für Bauern, den Handel und die Konsumenten. Dass damit die Ausfuhren nach Russland nicht wettgemacht werden können, ist klar. Es wäre dennoch ein schönes Zeichen der Solidarität.

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