Karas: Geändertes Nominierungsverfahren für EU-Kommissare notwendig

Bisherige Nominierungen entsprechen nicht der Bitte Junckers und des EU-Parlaments

Wien, 7. August 2014 (ÖVP-PD) Der Europaabgeordnete Othmar Karas bedauert den bisher niedrigen Anteil von Frauen unter den Nominierungen der EU-Mitgliedstaaten für die neue Europäische Kommission. "Sowohl Jean-Claude Juncker als auch das Parlament
haben von den Mitgliedstaaten immer wieder mehr Nominierungen von Frauen erbeten. Der Anteil von Frauen an den bisherigen Nominierungen entspricht dem nicht und ist für mich nicht akzeptabel", so Karas. ****

Ein abschließendes Urteil sei aber noch nicht möglich: "Es macht keinen Sinn auf Gerüchte zu reagieren, solange der Nominierungsprozess nicht abgeschlossen ist, Juncker nicht das gesamte neue Team vorgestellt hat und solange nicht die Kompetenzüberprüfung bei den Hearings im EU-Parlament stattgefunden hat", erklärt der Europaabgeordnete.

Für Karas zeigt die aktuelle Debatte, wie wichtig es ist, ein "völlig neues Nominierungsverfahren" zu entwickeln. "Jedes Mitgliedsland sollte vier Kandidaten vorschlagen, zwei Frauen und zwei Männer", fordert Karas.

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