VP-Juraczka ad Song Contest: Sehr erfreulich, aber bitte ausnahmsweise mit kaufmännischem Geschick

Wien (OTS) - "Es ist erfreulich, dass der Song Contest 2015 in Wien stattfinden wird, bietet diese Veranstaltung doch eine weltweite Präsentationsmöglichkeit für unsere Stadt. Die knappe Entscheidung zeigt aber auch, dass Wien noch beträchtlichen Aufholbedarf bei der Infrastruktur hat. So wollte Bürgermeister Häupl die Olympischen Sommerspiele nach Wien holen, ohne auch nur über ein funktionsfähiges 50m-Schwimmbecken zu verfügen. Bekanntlich erfolglos. Auch will Bürgermeister Häupl Wien so gerne zur Smart City ausrufen, während der Glasfaserausbau nur sehr zögerlich voranschreitet. Schwierig. Beim Song Contest hat es Wien trotz des Fehlens einer modernen Halle gerade noch einmal geschafft. Bis zu einem erfolgreichen Event im Mai 2015 ist es aber noch ein weiter Weg", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka in Reaktion auf die nun bekannt gewordene Entscheidung.

"Die weitaus kleineren Städte Innsbruck und Graz haben auf Augenhöhe mit der 'Weltstadt' Wien agiert, der ORF-General hat sich letztlich für Wien entschieden. Die rot-grüne Stadtregierung ist jetzt gefordert, größtmögliche Transparenz bei der weiteren Planung walten zu lassen und mit den Steuermitteln sorgfältig umzugehen. Ein 'finanzielles Abenteuer' kann sich Wien nicht leisten, Kopenhagen sollte uns als warnendes Beispiel dienen. 'Wien - what else?' hat gerade noch einmal geklappt. Bleibt abzuwarten, ob es nach dem ESC in den Gängen des Rathauses frei nach der Kaffeewerbung heißt 'Michael Häupl is outside (der Budgetplanung)'", so Juraczka abschließend.

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