Stadler: "Hände weg von unserem Wasser!"

Nein zur Privatisierung unseres Trinkwassers

St. Pölten (OTS) - "Niederösterreich verfügt über genügend Wasserreserven, um den Trink- und Gebrauchswasserbedarf jetzt und in Zukunft abzudecken - diese Ressourcen gilt es auch für künftige Generationen zu sichern und zu schützen", erklärt der SPÖ NÖ Landesparteivorsitzende Mag. Matthias Stadler, der fordert, dass die Privatisierung der Wasserversorgung und der Ausverkauf unserer Quellgebiete an internationale Konzerne im Zuge der laufenden Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) mit den USA verhindert werden müssen. "Ein privater Konzern, der den Renditeerwartungen seiner Aktionäre nachkommen muss, würde niemals so nachhaltig in den Erhalt der Wasserqualität investieren wie ein kommunales Unternehmen, das der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung verpflichtet ist. Die Verlierer wären die Menschen, die mit sinkender Qualität und steigenden Preisen rechnen müssten", erklärt Stadler.

Wasserprivatisierung führt zu Qualitätsverlust

Österreich dürfe nicht zulassen, dass neoliberale-konservative Kräfte wie etwa die NEOS, reine Konzerninteressen vertreten und unser Wasser privatisieren - der Ausverkauf unseres Trinkwassers sei unsozial, unökologisch und Qualitätsstandards würden ausgehebelt, so Stadler. Beispiele wie in Paris zeigen, wohin Marktöffnung oder Privatisierung führen: Zu höheren Preisen und schlechteren Leistungen für die BürgerInnen - die Preissteigerung betrug im Auslagerungszeitraum 260 Prozent. Paris hat die Wasserversorgung wieder in die eigene Hand genommen.

Wollen selbst bestimmen, was mit unserem Wasser geschieht

Der derzeitige Verbrauch in NÖ beträgt rund 250 Millionen Kubikmeter im Jahr. In den nächsten Jahren ist damit zu rechnen, dass der Verbrauch auf etwa 380 Millionen Kubikmeter jährlich ansteigen wird. "Wir setzen uns dafür ein, dass die Wasserliberalisierung durch das TTIP-Abkommen nicht wieder auf den Tisch kommt und wollen unsere Wasserwirtschaft erhalten. Wir müssen alleine darüber bestimmen können, was mit unserem wertvollen Rohstoff Wasser geschieht. Die Wasserwirtschaft ist ein zentraler Bereich der Daseinsversorgung für die Menschen und damit eine öffentliche Aufgabe. Eine Privatisierung, die nur zu Mehrkosten und Qualitätsminderung für die KonsumentInnen führen würde, ist strikt abzulehnen", so Stadler abschließend.

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