Hiroshima-Gedenktag - Darabos: Auftrag für eine Welt frei von Krieg, Massenvernichtungswaffen und Kernenergie

Österreich steht für eine gewaltfreie Lösung von Konflikten

Wien (OTS/SK) - Heute vor 69 Jahren haben US-amerikanische Streitkräfte die erste im Krieg eingesetzte Atombombe über Hiroshima abgeworfen. Drei Tage später, am 9. August 1945, folgte die zweite Atombombe auf Nagasaki. Heute noch sterben Menschen an den Folgen der Verseuchung durch die Atombombenabwürfe. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos gedenkt der hunderttausenden Opfer und plädiert dafür, die richtigen Lehren aus den Folgen dieser verheerenden kriegerischen Eskalation zu ziehen. "Dieses unsagbare menschliche Leid muss ein Auftrag sein, sich für eine Welt frei von Krieg und Massenvernichtungswaffen einzusetzen. Abrüstung und Rüstungskontrolle unter der Ägide der Vereinten Nationen müssen mit allem Nachdruck verfolgt werden. Daran führt im Sinne einer friedlicheren Welt kein Weg vorbei", betonte Darabos am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

In vielen Ländern gehe die atomare Aufrüstung ungebremst weiter. Die nukleare Gefahr sei noch immer nicht gebannt und tausende Atomsprengköpfe seien sofort einsatzbereit. "Deshalb ist das Engagement gegen die Entwicklung und den Gebrauch von Atomwaffen, gegen die Verbreitung aller Arten von Kriegsmaterial sowie für den Ausstieg aus der Kernenergie - auch aus der vermeintlich friedlichen Nutzung - so unverzichtbar", würdigt Darabos den Einsatz der Friedensbewegung und der Hiroshima-Gruppe. Österreich stehe für eine gewaltfreie Lösung von Konflikten: "Denn seit 1945 kann es nur eine Antwort geben: Nie wieder!" (Schluss) mo/sc

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