VP-Aichinger ad StR Ludwig: Drohungen gegen gewerbliche Bauträger sind zurückzuweisen

Wien (OTS) - Schockiert zeigte sich der Klubobmann der ÖVP Wien, LAbg. Fritz Aichinger, über eine Aussage von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig im heutigen "Falter", die laut Aichinger einmal mehr die "Denkweise der Wiener SPÖ entlarvt". Angesprochen auf eine Klage privater Wohnbaufirmen in den Niederlanden bezüglich der Senkung der Einkommensgrenzen im sozialen Wohnbau erklärte Ludwig: "Ich persönlich würde keinem gewerblichen Bauträger zu einem solchen Schritt raten, wenn er auch in Zukunft in Wien bauen möchte."

Aichinger: "Um Missverständnissen vorzubeugen: Wir als ÖVP Wien stehen hinter den hohen Einkommensgrenzen im sozialen Wohnbau, um eine gelungene Durchmischung zu gewährleisten. Allerdings verwehren wir uns vehement dagegen, dass Regierungsmitglieder unverhohlen Drohungen gegen die Privatwirtschaft loslassen. Das ist nicht nur unprofessionell, sondern entlarvt auch die Denk- und leider auch Handlungsweise einer Partei, die seit Jahrzehnten auf diese Art und Weise die Stadt regiert. Kein Wunder, dass zahlreiche Unternehmen reihenweise und fluchtartig diese Stadt verlassen."

Hinsichtlich der Einkommensgrenze im Gemeindebau wiederholt Aichinger eine langjährige Forderung der ÖVP Wien, wonach man alle zehn Jahre das entsprechende Haushaltseinkommen der Mieter überprüfen solle. Sollte dieses dann über der festgelegten Einkommensgrenze liegen, sollten auch im sozialen Wohnbau "marktadäquatere Mieten" gezahlt werden. "Mit einem derartigen Gehalts-Check kämen wir zu mehr sozialer Gerechtigkeit im Gemeindebau", so Aichinger. Schließlich gehe es darum, tatsächlich sozial bedürftigen Menschen entsprechende Wohnungen zur Verfügung zu stellen. "Angesichts des knappen Wohnungsangebotes in Wien sollten derartige Überlegungen ernsthaft angestellt werden", so der VP-Klubobmann abschließend.

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