Österreichisches Brustkrebs-Früherkennungsprogramm: Romana Ruda übernimmt Leitung

Wien (OTS) - Mit 1. August 2014 übernahm Romana Ruda die Leitung der Abteilung Versorgungsmanagement in der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) und damit auch die Programmleitung des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms. Die Spezialistin im Bereich Gesundheitswesen wird den Erfolg des neuen qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings weiter vorantreiben.

Mit Romana Ruda erhält die Abteilung Versorgungsmanagement in der Wiener Gebietskrankenkasse eine Expertin im Bereich Gesundheit mit langjähriger Erfahrung: Die 36-jährige Juristin war elf Jahre im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger tätig -unter anderem als stv. Abteilungsleiterin - und zuletzt als Referentin des Bundesministers für Gesundheit für die Themen e-Health, Qualität im Gesundheitswesen und Internationales verantwortlich.

In ihrer Funktion als Leiterin der Abteilung Versorgungsmanagement ist Ruda für die Programmleitung des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms verantwortlich: "Mein Ziel ist es, den Frauen in Österreich die Teilnahme an einem qualitätsgesicherten Brustkrebs-Früherkennungsprogramm zu ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, stehen die Kommunikation mit den Frauen sowie die laufende Evaluierung und das Qualitätsmanagement ganz oben auf meiner Prioritätenliste. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit all unseren Projektpartnern wie u.a. den Ärztinnen und Ärzten, der Krebshilfe oder den Pflege- und Patientenanwaltschaften", so Romana Ruda über ihre neue Aufgabe. Außerdem leitet die Gesundheitsexpertin in der WGKK das Competence Center Integrierte Versorgung.

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm bietet einen qualitätsgesicherten, systematischen Ablauf für Frauen in Österreich. Es ersetzt alle Mammographie-Angebote zur Früherkennung von Brustkrebs vor 2014. Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren können alle 24 Monate mit ihrer e-card zur Früherkennungsmammographie gehen; eine Einladung oder Zuweisung zur Untersuchung ist nicht notwendig.

Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren bzw. ab 70 Jahren können sich bei der Telefon-Serviceline oder online auf www.frueh-erkennen.at zum Programm anmelden und mit der Einladung und ihrer e-card zur Untersuchung gehen.

Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening gilt derzeit als die verlässlichste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Umfassende Qualitätskriterien für die Untersuchung - wie eine standardisierte Doppelbefundung nach dem 4-Augen-Prinzip sowie neueste technische Geräte - und verbindliche Zertifizierungen für die am Früherkennungsprogramm teilnehmenden Radiologinnen und Radiologen sichern die hohe Qualität des Programms. Die Möglichkeit zur diagnostischen Mammographie, die der Abklärung von Beschwerden oder eines Krankheitsverdachts dient, bleibt unverändert.

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Sozialversicherung, Ländern und Österreichischer Ärztekammer.

Rückfragen & Kontakt:

Kontakt Koordinierungsstelle Brustkrebs-Früherkennungsprogramm
Mag.a Katrin Gastgeb
Wiener Gebietskrankenkasse
Wienerbergstraße 15-19
A- 1100 Wien
Tel.: +43 1 601 22 3877
E-Mail: katrin.gastgeb@wgkk.at

Kontakt Agentur
Mag.a Susanne Hudelist
ikp Wien
Museumstraße 3/5
A-1070 Wien
Tel.: +43 1 524 77 90 19
E-Mail: frueh-erkennen@ikp.at

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