ORF III am Donnerstag: John-Ford-Retrospektive mit "Bis zum letzten Mann"

Außerdem: Ildebrando d'Arcangelo bei den "Salzburger Festspielgesprächen"

Wien (OTS) - Von einem US-Staraufgebot geprägt ist der Filmabend in ORF III Kultur und Information am Donnerstag, dem 7. August 2014: Im Rahmen der John-Ford-Retrospektive steht um 20.15 Uhr "Bis zum letzten Mann" auf dem Programm - der erste Teil von John Fords Kavallerietrilogie mit John Wayne, Henry Fonda und Shirley Temple. Große Namen folgen auch im Anschluss um 21.55 Uhr in der Reihe "Krieg im Film", wo sich Robert Redford in "Tollkühne Flieger - The Great Waldo Pepper" an der Seite von Susan Sarandon gefährlichen Leidenschaften hingibt. Zunächst aber bittet Barbara Rett um 19.45 Uhr für die "Salzburger Festspielgespräche" den italienischen Bassbariton Ildebrando d'Arcangelo um Eindrücke aus seinem Festivalleben.

Die Sendungen im Detail:

"Salzburger Festspielgespräche": Ildebrando d'Arcangelo im Gespräch mit Barbara Rett (19.45 Uhr)

Er ist einer der besten und erfolgreichsten Opernsänger unserer Zeit und regelrecht prädestiniert für Wolfgang Amadeus Mozarts "Don Giovanni". Ildebrando d'Arcangelo ist der Titelheld in Sven-Eric Bechtolfs hochkarätig besetzter Neuproduktion. Der international gefeierte italienische Bassbariton, der auch der Leporello der legendären Harnoncourt-Kusej-Produktion 2002 und an der Seite von Anna Netrebko auch der Figaro in Harnoncourts Salzburger "Nozze di Figaro" war, erinnert sich an sein Salzburg-Debüt 1996 und spricht über das Leben zwischen Flugzeugen und Festivals, die Vorteile, auch mal einen Bösewicht zu verkörpern und das Gesundbleiben im Salzburger Schnürlregen.

"John-Ford-Retrospektive: Bis zum letzten Mann" (20.15 Uhr)

Filmexperte Horst-Günther Fiedler präsentiert im Zuge der ORF-III-John-Ford-Retrospektive diesmal mit "Bis zum letzten Mann" aus dem Jahr 1947 einen absoluten Klassiker des Western-Genres und den ersten Teil von Fords Kavallerietrilogie. Dieser thematisiert gekonnt die hierarchischen Zwänge einer militärischen Gesellschaft, die letztendlich zum Scheitern verurteilt ist. Der Kavallerieoffizier Thursday (Henry Fonda) wird 1876 in die Wüste von Arizona versetzt, was er als Demütigung empfindet. Thursday übernimmt das Kommando eines abgelegenen Forts und benimmt sich seiner Truppe gegenüber äußerst herablassend - auch gegenüber seinem Stellvertreter, dem beliebten und sympathischen Hauptmann York (John Wayne). York pflegt seit jeher ein gutes Verhältnis zu den ansässigen Apache-Indianern. Doch Thursday betrachtet die Apachen als Feinde. Trotz aller Warnungen von Hauptmann York greift er mit seinen Truppen die Indianer an und setzt das Leben seiner Männer gnadenlos aufs Spiel. Hollywoodstar Henry Fonda besticht in der Rolle eines unverbesserlichen Militaristen, der schließlich selbst mit dem Leben bezahlen muss. An seiner Seite zu sehen ist neben John Wayne außerdem Shirley Temple.

"Krieg im Film: Tollkühne Flieger - The Great Waldo Pepper" (21.55 Uhr)

Großer Himmel - große Gefühle, heißt es im Anschluss in George Roy Hills "Tollkühne Flieger - The Great Waldo Pepper" aus dem Jahr 1975. Robert Redford verkörpert ein Flieger-Ass, das sich im Nebraska der 1920er Jahre mit draufgängerischen Flugzeugstunts über Wasser hält. Waldo Pepper (Redford), ein Flieger-Veteran des Ersten Weltkriegs, ist von der Fliegerei besessen. Da er keine reiche Familie oder sonstige Einkünfte hat, ist er gezwungen, seinen Lebensunterhalt durch halsbrecherische Flugartistik zu verdienen. Zu sehen sind außerdem Bo Svenson, Bo Brundin und Susan Sarandon.

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