Stronach/Franz: Medizinstudenten nicht ins Bootcamp schicken

Förderdschungel durchforsten, um Bezahlung der Praxis-Ausbildung zu finanzieren

Wien (OTS) - "Hier handelt es sich wieder um eine typische Aktion aus dem Gesundheitsministerium: eine gute Idee wird in der Umsetzung zerstört", stellt Team Stronach Gesundheitssprecher und Generalsekretär Dr. Marcus Franz zur Kritik der Hochschülerschaft am neu eingeführten klinisch-praktischen Jahr (KPJ) fest. Er warnt:
"Ohne Finanzierung des KPJ wird die Mediziner-Ausbildung nicht besser werden, sondern nur noch mehr Jungärzte ins Ausland treiben!"

In der jetzigen Form gleiche das klinisch-praktische Jahr "einem Bootcamp für Studenten - unentgeltliches Arbeiten unter erschwerten Bedingungen, das ist offenbar die Devise!", so Franz. "Das medizinische Traditionsland Österreich wird durch die mangelhaften Reformbemühungen des Ministeriums in seinem Bestand gefährdet", macht Franz darauf aufmerksam, dass "die medizinische Ausbildung und die österreichische Gesundheitspolitik noch nie so schlecht waren wie derzeit".

Bei der Suche nach den entsprechenden Finanzmitteln könne man schnell fündig werden, sofern man nur wolle, bezieht sich der Team Stronach Gesundheitssprecher auf den österreichischen Förderdschungels mit seinen zahlreichen, oft nicht mehr zeitgemäßen Förderungen. "Österreich hat die doppelte Höhe an Förderungen wie der EU-Schnitt. Ein Teil dieses Geldes wäre in der Bezahlung der zukünftigen Mediziner unseres Landes sicher besser investiert!"

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub/Presse
Tel.: ++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0001