VP-Juraczka: Experten bestätigen Nachholbedarf am Wirtschaftsstandort Wien

Wien (OTS) - "Nun bestätigen auch ausgewiesene Fachexperten, dass Wien enormen Aufholbedarf als Wirtschaftsstandort hat", erklärte heute der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Manfred Juraczka. Wie der Chef des Instituts Eco Austria, Ulrich Schuh, heute im ORF-Radio erläuterte, gebe es in Wien "mehr bürokratische Hürden als im Umland". Es sei "schwierig in Wien, bestimmte Anlagen genehmigt zu bekommen und Investitionen schnell durchzuführen". Diese administrativen Hürden würden natürlich auch Kosten verursachen, was für Investoren absolut unattraktiv sei. Schuh sieht die Stadtpolitik als auch die Wirtschaftsagentur in der Pflicht, sich aktiver um die Zuwanderung von Betrieben zu kümmern und bessere Rahmenbedingungen zu schaffen.

Manfred Juraczka: "Die rot-grüne Stadtregierung muss endlich begreifen, dass Wirtschaft und Arbeit zusammenhängt. Ohne Betriebe keine Arbeitsplätze. Wenn die Stadtverantwortlichen nur schulterzuckend bei den zahlreichen Betriebsabsiedelungen wie Niemetz Schwedenbomben und Staud's zusehen, brauchen wir uns über die regelmäßigen Rekordarbeitslosenzahlen und das unterdurchschnittliche Wachstum nicht zu wundern."

"Was möglich ist, wenn wie beispielsweise bei der niederösterreichischen Ecoplus ein umfassendes Servicepaket für Unternehmen geschnürt wird, zeigen die Beschäftigtenzahlen aus den Bundesländern. Österreichweit sind in den letzten zwanzig Jahren rund 413.000 Arbeitsplätze geschaffen worden, davon 107.000 in Oberösterreich, 80.000 in Niederösterreich sowie 73.000 in der Steiermark. In Wien waren es exakt 3.283! Auf den Punkt gebracht: Das österreichische Beschäftigungswunder der letzten zwei Jahrzehnte hat sich leider außerhalb der Bundeshauptstadt abgespielt", so der Landesparteiobmann weiter.

Juraczka abschließend: "Eco Austria hat im Auftrag der ÖVP Wien einen umfassende Analyse vorgelegt, wo es Einsparungspotenziale in dieser Stadt gibt, um Mittel für die dringend notwendigen Investitionen in Wachstum und Beschäftigung freizuschaufeln. Viel Zeit bleibt nicht mehr, um die notwendige Trendwende einzuleiten."

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