Walser: Bewegung in der Schule ist mehr als nur Sportunterricht

Grüne fordern umfassende Initiative für mehr Bewegung im Schulalltag

Wien (OTS) - "Bewegung muss in den Alltag der SchülerInnen eingebunden werden und darf nicht auf den Turnsaal beschränkt bleiben", ist Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, überzeugt und verweist auf eine Reihe Grüner Anträge in den letzten Jahren: "Am besten beginnt Bewegung schon auf dem Schulweg, etwa durch den Walking Bus, mit dem Kinder gemeinsam in die Schule gehen. Weiter geht es auf dem Schulhof, etwa in Form der bewegten Pause, für die es nicht mehr braucht als ein paar Bälle, Reifen und Seile und schließlich soll Bewegung auch im Klassenzimmer stattfinden, wo z.B. in der ,Bewegten Klasse` Bewegung, Balance und Koordination in den Lernalltag eingebaut werden. Das alles wirkt sich nicht nur auf die Gesundheit der Schulkinder positiv aus, sondern verbessert auch die Lernleistung und Merkfähigkeit der SchülerInnen", erklärt Walser.

Kindern macht Bewegung Spaß, die Freude daran kann man auch Jugendlichen erhalten, wenn Sport und Bewegung in den Alltag integriert und Bewegung selbstverständlich ist. Dazu brauchen Schulen vor allem Zeit, die so nur in ganztägigen Schulen mit verschränktem Unterricht zur Verfügung steht. "Dort können sich die SchülerInnen über längere Phasen frei bewegen, statt über vier bis sechs Stunden in 50-Minuten-Einheiten in den Klassenzimmern zu sitzen", meint Walser und ergänzt: "So wird alltägliche Bewegung zur Selbstverständlichkeit, was langfristig für die Gesundheit der SchülerInnen enorm wichtig ist."

Schulen müssen Bewegungsangebote setzen, die zu ihren Standortbedingungen passen. Hier gibt es viel kreatives Potential für schulautonome Lösungen. "Statt nur Turnstunden zu verordnen, ist die Bildungsministerin aufgefordert, Mittel für schulautonome Bewegungsinitiativen bereitzustellen", sagt Walser abschließend.

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