FP-Strache: Verfehlte Wirtschaftspolitik kostet der Bundeshauptstadt neuerlich Arbeitsplätze

Immer mehr Unternehmen wandern aus Wien ab

Wien (OTS/fpd) - Die rot-grüne Wirtschaftspolitik der letzten Jahre fordert nun ihren Tribut. Nach dem Schwedenbomben-Hersteller Niemetz, der unlängst seine Abwanderung nach Wiener Neudorf bekannt gab, überlegt jetzt auch der Marmeladenhersteller Staud's die Abwanderung nach Niederösterreich. "Es ist beschämend für die Bundeshauptstadt, als Wirtschaftsstandort so unattraktiv geworden zu sein, dass große Betriebe nach Niederösterreich ausweichen müssen", bringt der freiheitliche Landesparteiobmann NAbg. Heinz-Christian Strache das Problem auf den Punkt. Und weiter: "So gehen Wien nicht nur wertvolle Arbitsplätze verloren, auch die Signalwirkung nach außen für andere Betriebe, sich in Wien anzusiedeln, ist eine verheerende."

Wirtschaftsexperten kritisieren zudem, dass es in Wien zu viele demokratische Hürden gebe und die Überwindung dieser folglich auch viel Geld kosten würde. "Die Wiener Stadtregierung muss sich auch den Vorwurf gefallen lassen, dass es, anders als in Niederösterreich, keinerlei Investitionen gibt, um eine Betriebsansiedelung in Wien attraktiv zu machen", sagt Strache. In Niederösterreich bietet "Ecoplus", die Wirtschaftsagentur des Landes, etwa ein Investorenservice an. Dieses fungiert als Vermittler zu den Behörden und ist sogar bei der Errichtung von Betriebsanlagen nach den Wünschen der Unternehmer behilflich.

Auch die verfehlte Verkehrspolitik der Verlierer-Koalition, die immer mehr zur Schikane für Autofahrer und Zulieferer wird, hat ihren Teil dazu beigetragen, dass Wien für Firmen immer uninteressanter wird. "Tägliche Staus durch Baustellenfehlplanungen, wenige aber dafür teure Parkmöglichkeiten tun ihr übriges, um die Attraktivität zu senken", ist der freiheitliche Bundesparteiobmann überzeugt. "Verkehrsstadträtin Vassilakou hätte vom Koalitionspartner längst zurückgepfiffen werden sollen. Aber anscheinend ist der Wirtschaftsstandort Wien kein Thema, das interessiert - bis der Hut zu brennen beginnt."

"Die Genossen rund um Wirtschaftsstadträtin Brauner sollen aus ihrem Jammertal herauskommen und endlich Politik für Unternehmen machen", fordert Strache. Anders wird Wien in Zukunft nicht länger als Wirtschaftsstandort reüssieren können. (Schluss)

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