"Skandinavien - Europas wilder Norden" im "Universum"-Porträt

Teil 1 - "Dänemark und Grönland" am 5. August um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Weite Strände, mildes Klima, 1.400 Inseln, Land der Schlösser - so kennt man Dänemark. Im Gegensatz dazu ist Grönland für seine Schneewüsten und mächtigen Eisberge bekannt. Obwohl die beiden Länder politisch gesehen ein Staatsgebiet bilden, könnte das Erscheinungsbild kaum unterschiedlicher sein. Der erste Teil der zweiteiligen "Universum"-Serie "Skandinavien - Europas wilder Norden" präsentiert am Dienstag, dem 5. August 2014, um 20.15 Uhr in ORF 2 nicht nur unzähmbare Naturgewalten im arktischen Norden Grönlands, sondern auch die ganze Bandbreite dänischer Naturlandschaften, zahlreiche Wildnisregionen inklusive. Einzigartige Landstriche geformt von Wind und Wasser, Schnee und Eis -Uwe Anders und Jan Haft zeigen Skandinavien, in diesem Fall Dänemark und Grönland, als eine der abwechslungsreichsten und vielfältigsten Regionen Europas. Im Fokus der zweiten Folge stehen am Dienstag, dem 12. August, um 20.15 Uhr in ORF 2 Schweden und Norwegen.

Kein Land der Welt ist dünner besiedelt als Grönland. Dafür beleben Polarwölfe, Eisbären und zahlreiche Robbenarten den mächtigen Eisschild. Während die gesamte Insel als eines der letzten großen, unberührten Naturgebiete der Erde gilt, erscheint Dänemark auf den ersten Blick als erschlossene Kulturlandschaft. Doch weit gefehlt: So gibt es in Dänemark die artenreichsten Urwälder auf dem Kontinent, etwa die Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland. Dieses weitgehend unbekannte Reich der Rothirsche, Kraniche und Wildschweine zeigt Skandinavien von seiner mildesten Seite und ergänzt das ohnehin vielfältige Bild um eine weitere Facette. Berühmt ist Dänemark, eine der ältesten Monarchien der Welt, das jährlich von Millionen Touristen besucht wird, für seine prächtigen Schlösser, Burgen und Herrenhäuser sowie die dazugehörigen Prachtgärten. Darüber hinaus bietet das kleine Land noch genug Platz für einzigartige Naturschauspiele: Da wäre etwa Rabjerg Mile, eine der größten Wanderdünen Europas, mit einer Höhe von bis zu 40 Metern. Eindrucksvoll sind auch die schneeweißen Kreidefelsen der Insel Mön, wo seltene Wanderfalken brüten. Das sind sie - die unberührten Oasen im überwiegend von Menschenhand geformten Dänemark, das wegen seines milden Klimas bereits früh besiedelt wurde.

Unter anderem von Dänemark aus unternahmen die Wikinger ihre Entdeckungsreisen, die sie auch nach Grönland führten. Der Gegensatz zu Dänemarks Wüsten aus Sand und seinen Schlössern aus Stein sind Grönlands Wüsten aus Schnee und die Schlösser aus Eis. Zwei Millionen Quadratkilometer weitgehend unberührte Natur erstrecken sich über die größte Insel der Erde - etwa die Hälfte davon ist Schutzgebiet. Es ist der größte Nationalpark der Erde. Eisbären, Polarwölfe und Moschusochsen bevölkern die karge Tundralandschaft, die im Sommer ihre ungeahnte Blütenpracht entfaltet. Millionen Zugvögel und daneben auch andere Sommergäste wie Seerobben und Walrosse machen Grönland zu einem der wichtigsten Brutplätze der Welt. Unweit der Küsten sind neben Walen und riesigen Fischschwärmen auch Einzelgänger der besonderen Art zu beobachten: Eishaie. Über deren Lebensweise ist nicht viel bekannt. Aber die Wissenschaft weiß, dass die Tiere meist in mehreren Kilometern Tiefe verbleiben und bis zu 200 Jahre alt werden können.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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