Blecha: Wir haben so gehofft, dass Barbara Prammer es schafft - sie gab 100 Prozent und mehr

Pensionistenverband trauert um Nationalratspräsidentin und prominentes Mitglied

Wien (OTS/SK) - Schock, Betroffenheit und Trauer herrschen im Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) nach dem Tod von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Für PVÖ-Präsident Karl Blecha war Barbara Prammer eine "echte Persönlichkeit und große Kämpferin mit Herz und Leidenschaft. Sie war überzeugend, mutig, offen, integer, gerecht, konsequent und kompetent, sozial und menschlich. Sie gab immer 100 Prozent, meistens sogar mehr!" ****

"Ein unersetzbarer Verlust für Österreich, für die Menschen unseres Landes, vor allem für die Frauen, für die Sozialdemokratie und für den Pensionistenverband. Wir haben so gehofft, dass unsere Barbara es schafft und wieder gesund wird", so Blecha tief betroffen.
Große Trauer und Betroffenheit herrschen auch bei den beiden PVÖ-Generalsekretären Bundesrat Reinhard Todt und Andreas Wohlmuth. Für Todt, der in seiner Zeit als Bundesratspräsident im Vorjahr besonders eng mit Prammer zusammenarbeitete, war ihr engagiertes Bestreben nach einer Verbesserung des Ansehens der Politik und der Bedeutung der parlamentarischen Demokratie herausragend. "Barbara Prammers Anliegen war es, die Demokratie und das Parlament spürbar, erlebbar, transparent zu machen, sie den Menschen näher zu bringen", sagte Todt.

Barbara Prammer war dem Pensionistenverband sehr eng verbunden. "Prammer war seit vielen Jahren Mitglied des Pensionistenverbandes, besuchte immer wieder unsere Veranstaltungen und war als Nationalratspräsidentin vielfach Gastgeberin im Hohen Haus von bedeutenden Senioren-Enqueten und Präsentationen", sagte PVÖ-Generalsekretär Andreas Wohlmuth. Prammer engagierte sich zudem um eine eigenständige Absicherung der Frauen im Alter, so Wohlmuth.

"Barbara Prammer bleibt immer in unseren Herzen und Gedanken, die Arbeit in ihrem Sinne fortzusetzen ist unsere Aufgabe", kondolierte Blecha den Angehörigen. (Schluss)

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