ORF III am Montag: Franz Welser-Möst zum Auftakt der "Salzburger Festspielgespräche" und ein Themenabend zum Vietnamkrieg

Wien (OTS) - Direkt aus der Festspielstadt (alle Infos zum ORF-Festspielsommer unter presse.orf.at) präsentiert ORF III die "Salzburger Festspielgespräche": Auch diesen Sommer setzt ORF-Kulturexpertin Barbara Rett ihre prominent besetzte Reihe aus dem Herzen der Mozartstadt fort und bittet hochkarätige Protagonistinnen und Protagonisten des Salzburger Festspielsommers zum Gespräch. ORF III bringt von 4. bis 18. August jeden Wochentag um 19.45 Uhr ein hochkarätiges Interview mit den großen Sängern, Dirigenten und Organisatoren. Zum Start begrüßt Barbara Rett den Dirigenten Franz Welser-Möst. In den kommenden Tagen folgen Tenorsänger Peter Sonn (5. August), Schauspielerin Johanna Wokalek (6. August), Bass/Baritonsänger Ildebrando d'Arcangelo (7. August), Sopranistin Anett Fritsch (8. August), Regisseur Georg Schmiedleitner (11. August), Sopranistin Valentina Nafornita (12. August), Schauspieler Max Simonischek (13. August), Startenor Plácido Domingo (14. August) und Baritonsänger Adrian Eröd (18. August).

Der Doku-Hauptabend wendet sich ganz dem Vietnamkrieg zu: Vor 50 Jahren, am 4. August 1964, traten die USA in den Vietnamkrieg ein und beginnen einen blutigen Kampf, der das Land intern spaltet wie selten zuvor. Ab 20.15 Uhr beleuchtet die dreiteilige Doku "Vietnam - Krieg ohne Fronten" die Hintergründe und Vorgänge des Blutvergießens in Vietnam. Zeitlich weiter zurück greift um 22.40 Uhr der Dokumentarfilm "Unsere Jugend in Vietnam", in dem Zeitzeugen von jener Zeit erzählen, als Vietnam noch Indochina hieß und für französische Kolonialphantasien herhalten musste.

Die Sendungen im Detail:

Start der "Salzburger Festspielgespräche": Franz Welser-Möst im Gespräch mit Barbara Rett (19.45 Uhr)

Barbara Rett trifft ab heute zwei Wochen lang die Stars der Salzburger Festspiele zum Gespräch. Den Anfang macht Franz Welser-Möst. Der Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper gab sein Salzburg-Debut bereits im Jahr 1985. In Salzburg dirigiert er heuer die ungestrichene Fassung des "Rosenkavaliers" von Richard Strauss. Im persönlichen Gespräch erzählt Franz Welser-Möst von den Proben zu seinem "Leib- und Magenstück", erklärt, warum der vulgäre und geldgierige Baron Ochs auf Lerchenau trotz allem ein Sympathieträger ist, und warum er als bekennender Frühaufsteher ein Bad im eiskalten Attersee einem warmen Jacuzzi-Becken jederzeit vorziehen würde.

Doku-Montag zum Vietnamkrieg: Dreiteilige Doku "Vietnam - Krieg ohne Fronten" (ab 20.15 Uhr) und "Unsere Jugend in Vietnam" (22.40 Uhr)

Vor 50 Jahren stieg die USA in einen langwierigen, aufreibenden Krieg mit Vietnam ein. Erst im Sommer 1969 kam es zum ersten Einsatz von amerikanischen Bodentruppen und damit zum ersten direkten Eingriff in die Kriegshandlungen. "Wir werden dieses gottverdammte Land dem Erdboden gleichmachen", so US-Präsident Richard Nixon am 2. Juni 1971. Zu keiner anderen Zeit und an keinem anderen Ort wurden derart viele Vernichtungsmittel eingesetzt wie in Vietnam. Die Dokumentation "Vietnam - Krieg ohne Fronten" zeigt die Hintergründe der Tragödie in Südostasien.
Danach lädt der Dokumentarfilm "Unsere Jugend in Vietnam" zu einer Reise in das Indochina der Kolonialzeit zwischen 1920 und 1946 ein. Franzosen, die damals in der Kolonie 12.000 Kilometer vom Mutterland entfernt lebten, erzählen von ihren Erinnerungen, Sehnsüchten und Träumen von einem Neuanfang fernab der Heimat. Ein Blick auf das Land, als Vietnam noch kolonialisiert war und Indochina hieß.

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