Arbeitslosigkeit - Stronach/Nachbaur: Unternehmer nicht noch weiter bestrafen

Nur eine Steuer-Entlastung kann mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Wien (OTS) - "In Anbetracht der erschütternden Arbeitslosenzahlen, sollten die Regierungsparteien aufhören, ständig neue Sommerbaustellen aufzugraben, sondern endlich die bestehenden angehen: vor allem die Steuerlast gehört heute und nicht morgen reduziert - im Zuge einer Steuerreform, die diese Bezeichnung auch verdient; bloße Ankündigungen und Willensbekundungen werden die Bürger der Regierung nicht länger abnehmen, es muss schleunigst ein fertiges Konzept auf den Tisch", fordert heute Team Stronach Klubobfrau Kathrin Nachbaur.

Wenn der Arbeiterkammerpräsident stattdessen mit dem Bonus-Malus System drohe, sei "das jedoch der völlig verkehrte Ansatz - mit Bestrafung und Zwang kann in der Wirtschaft nichts erreicht werden", mahnt Nachbaur. Um mehr Menschen jenseits der 50 Jahre in Beschäftigung zu halten bzw. zu bekommen, braucht es Anreize für die Unternehmen: "Für ältere Arbeitnehmer sollen deutlich reduzierte Lohnnebenkosten anfallen; ebenso soll es für diese eine Steuervergünstigung oder überhaupt eine Einkommenssteuerbefreiung geben", erklärt Nachbaur und fügt hinzu: "Leistung muss sich lohnen; für den Staat ist das immer noch rentabler als noch mehr Pensionen auszuzahlen. Zudem wird so die Kaufkraft der Menschen gestärkt und indirekt die Wirtschaft angekurbelt."

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