APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Faymann, Mikl-Leitner und Kurz aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 25.07.2014 bis 31.07.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ). Anlässlich des Aufnahmestopps in der Asyl-Erstaufnahmestelle in Traiskirchen appellierte Innenministerin Mikl-Leitner an Faymann, auf den Verteidigungsminister Klug einzuwirken, leer stehende Kasernen für Asylwerber zur Verfügung zu stellen. Faymann hingegen kritisierte jene Bundesländer, die ihre Asylquoten nicht erfüllen, und damit die Überlastung des Asylzentrums in Traiskirchen verursachten. "Der Verteidigungsminister hilft mit dem, was er zur Verfügung hat. Der Finanzminister hat auch zu Recht gesagt, so etwas darf am Geld nicht scheitern, aber so einfach können es sich die Länder auch nicht machen", erklärte Faymann der Tageszeitung "Österreich".

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich der Präsident der Wirtschaftskammer, Christoph Leitl, auf Platz 12. Leitl spricht sich gegen die verschärften Sanktionen von EU und USA gegen Russland aus. Wirtschaft solle nicht als Instrument der Politik missbraucht werden, das einzig Zielführende sei der Dialog mit Moskau, so Leitl. Der WKO-Präsident rechnet mit einem Rückgang der österreichischen Exporte um 20 Prozent nach Russland.
Im Zuge des Koalitionsstreits um die Steuerreform schlägt Leitl einen 3-Stufen-Plan vor, wobei eine Senkung der Lohnnebenkosten wesentlich sei.

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