GROSZ: Rekordarbeitslosigkeit untermauert Forderung nach umgehender Steuerreform!

Radikale Änderung des Steuersystems ein Gebot der Stunde

Wien (OTS) - "Die heute präsentierten Arbeitslosenzahlen untermauern das Versagen der Bundesregierung im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Alle bisher gesetzten Maßnahmen haben sich als falsch und unzureichend erwiesen. Die Zahlen sprechen für sich, die heutige Präsentation der Zahlen manifestiert das Scheitern des Sozial- und Arbeitsministers. Österreich braucht eine sofortige Entlastung der Klein- und Mittelbetriebe mittels einer großen und umfassenden Steuerreform, einhergehend mit einer radikalen Reform des Steuersystems. Ein Reförmchen Marke SP/VP reicht hier nicht aus", fordert BZÖ-Chef Gerald Grosz am Freitag.

Wie das Sozialministerium heute eingestehen musste, ist die Arbeitslosigkeit im Juli in Österreich weiter gestiegen. Ende Juli waren 351.313 Personen ohne Job, um 9,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen kletterte um 11,6 Prozent auf 286.363, die der AMS-Schulungsteilnehmer um 1,7 Prozent auf 64.950. Um 0,8 Prozent wuchs auch die Zahl der unselbstständig Beschäftigten.

"Österreich braucht kein Steuerreförmchen, sondern eine radikale Änderung des Steuersystems auf Basis einer Vereinheitlichung der Steuergesetze. Als Modell fordern wir hier schon seit Jahren die Einführung einer Fair Tax, der einzig vom Bund eingehobenen Steuer, die auch alle Sozialversicherungsabgaben umfassen soll", so Grosz.

Der BZÖ-Chef plädiert dafür, dass diese Fair Tax mit 35 Prozent beziffert werden sollte. "Dies wäre ein radikaler Umbau des Steuersystems hin zu einer tatsächlichen Entlastung aller Bevölkerungsschichten. Finanziert werden müsste diese massive Senkung der Steuerbelastung durch die längst geforderte Staats- und Verwaltungsreform. Ein Reförmchen auf Pump, eine Reform, die dann erst wieder den Mittelstand trifft, lehnen wir entschieden ab", so Grosz abschließend.

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