FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Stöger pfeift auf die Gesundheit der Österreicher

Meningitis-Toter hat Flüchtlingslager zu Lebzeiten mindestens einmal verlassen

Wien (OTS) - "Nach dem Tod eines Somaliers im Flüchtlingslager Traiskirchen ist es auffallend ruhig um den österreichischen Gesundheitsminister", kritisiert die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. "Immerhin hat der verstorbene Asylwerber sich zu Lebzeiten nicht an die österreichischen Gesetze gehalten, hat mit einem Landsmann die Identitätskarte getauscht, um die Mitwirkungspflicht zu umgehen. Daher ist auch davon auszugehen, dass der Mann das Flüchtlingsheim zumindest einmal verlassen hat und dabei auch mit anderen Personen in Kontakt gekommen ist", so Belakowitsch-Jenewein. Während nun zwar die Heimbewohner medizinisch versorgt werden, bekomme die Bevölkerung von Traiskirchen so gut wie keine Unterstützung des Gesundheitsministeriums.

Für Belakowitsch-Jenewein ist Stöger aktuelles Abtauchen symptomatisch und reiht sich in eine schon lange Liste grober Verfehlungen: "Dem Gesundheitsminister ist die Gesundheit der Österreicher schon seit seinem Amtsantritt völlig egal. Er hat weder beim Listerien-Skandal die Bevölkerung rechtzeitig informiert, noch unterrichtet er die Österreicher über aufgetretene TBC-Fälle, sondern versucht einzig und allein seine Ideologie umzusetzen." Die Abschaffung der niedergelassenen Ärzte und damit ein Ende des "freien Berufs", stattdessen Ambulanzzentren nach DDR-Vorbild, Überwachung der Patienten mit ELGA, zusätzliche Verwaltung im Gesundheitswesen und der laute Schrei nach noch mehr Zerstörung menschlichen Lebens seien weitere Tiefpunkte der Stöger'schen Politik.

"Stöger hat die Verpflichtung, endlich die österreichische Bevölkerung über das Ausmaß der eingeschleppten Seuchen zu informieren. Die Bürger haben ein Recht zu erfahren, wie viele Asylwerber mit TBC auf unseren Infektionsstationen behandelt werden, aber auch wie viele Menschen in den nächsten Wochen mir Meningitisverdacht behandelt werden müssen", stellt Belakowitsch-Jenewein fest. Sie werde jetzt nicht mehr locker lassen, so die FPÖ-Gesundheitssprecherin, die dem Gesundheitsminister ankündigt, ihn mit parlamentarischen Anfragen zu diesen Themen zu überhäufen.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002