Christian Ragger: Schließung des Landesmuseums ist kulturpolitische Katastrophe

Rot-grün-schwarze Stillstandpolitik wird fortgesetzt - Adäquate Lösung für Kärntens Kulturschätze gefordert

Klagenfurt (OTS) - "Die Schließung des Kärntner Landesmuseums bis zum Jahr 2018 ist eine kulturpolitische Katastrophe und reiht sich nahtlos in die Stillstandspolitik der rot-grün-schwarzen Koalition ein", so kommentiert der Obmann der FPÖ-Kärnten, LR Mag. Christian Ragger, die heutige Hiobsbotschaft der vorliegenden Schließungspläne. In Zeiten, wo Tourismuszahlen stetig sinken und bedingte Einbußen durch Schlechtwetter zu verzeichnen sind, sei dies nur mehr als ein kulturelles Armutszeugnis zu deuten.

Ragger macht deutlich, dass der vorherrschende Koalitionsstreit zwischen LHStv. Dr. Gabriele Schaunig-Kandut und LR DI Christian Benger auf dem Rücken des Kultur- und Tourismuslandes Kärnten ausgetragen wird. "Bei diesem Tempo bleibt zu hoffen, dass die Generalsanierung und Neuaufstellung der Sammlung 2018 und nicht erst 2025 abgeschlossen sein wird", so Ragger.

Bei dieser Provinzposse werden die bedeutenden Kulturgüter unseres Bundeslandes ganz außer Acht gelassen. Deswegen fordert Ragger parallel dazu eine Lösung, die den wertvollen Sammlungen ein adäquates Zuhause geben wird. "Die in diesem Zusammenhang von Schaunig-Kandut ins Spiel gebrachte Variante, Gebäude der Landesimmobilien Gesellschaft (LIG) zu nutzen, kann nur als schlechter Sommerscherz gewertet werden", schließt Ragger.

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