FP-Gudenus: Suchthilfehaus am Margaretengürtel muss umgesiedelt werden

Belästigungen durch Drogenkranke und Dealer sind untragbar

Wien (OTS/fpd) - Das Suchthilfehaus Jedmayer am Margaretengürtel bringt seit seiner Eröffnung an diesem stark frequentierten Ort nur Probleme. Da das Jedmayer als Ort der Substitutionstherapien eingerichtet wurde, werden die Ersatzdrogen wie z.B. Benzodiazepine und auch retardierende Morphine, also starke und beruhigende Drogen, natürlich gleich vor Ort konsumiert. "Die Folge ist, dass die Abhängigen am stark befahrenen Gürtel herumtorkeln, die U-Bahnaufgänge zur U6-Station Gumpendorfer Straße blockieren und Passanten anbetteln", bringt der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus das Problem auf den Punkt.

Wie zu erwarten war, wird in der Umgebung auch verstärkt gedealt, oft mit genau jenen Drogen, die als Mehrtages-Rationen ausgehändigt wurden. Ständig sind Anrainer und Passanten mit unappetitlichen Situationen konfrontiert, an bestimmten Stellen riecht es stark nach Urin. "Die Umstände rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße sind nicht mehr länger tragbar. Das Suchthilfehaus an diesem zentralen Ort hat sich als Fehlplanung herausgestellt, die umgehend korrigiert werden muss", fordert Gudenus.

Wie kommen Passanten, Anrainer sowie Kinder und Jugendliche dazu, täglich auf die eine oder andere Weise in Mitleidenschaft gezogen zu werden, fragt der Klubobmann. Nicht zuletzt gefährden sich die Suchtkranken an diesem stark befahrenen Ort auch selbst. "Es liegt auf der Hand, dass das Suchthilfehaus und die dort praktizierten Ersatztherapien weg vom Gürtel und auf ein geschütztes Areal außerhalb des stark bewohnten Gebietes umgesiedelt werden müssen", schließt der Freiheitliche. (Schluss) hn

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