Christian Ragger: Seebühnen-Baustelle Sinnbild für Niedergang des Kärntner Tourismus

Abbau der Seebühne mitten in Hauptsaison zeigt Ignoranz gegenüber Gästen und Unternehmern

Klagenfurt (OTS) - "Bauarbeiten an der Wörthersee-Ostbucht, einem der wichtigsten touristischen Orte Kärntens, mitten in der Hauptsaison. Das ist das traurige Sinnbild für die Talfahrt des Kärntner Tourismus. Die politisch Verantwortlichen demonstrieren damit ihre Ignoranz gegenüber den Gästen und den Unternehmern. Zu allem Überdruss streiten sie jetzt noch darüber, wie das Geld die immer weniger werdenden Gäste aufgeteilt werden soll", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger.

"Wir benehmen uns so, wie ein Hotelier, der als Visitenkarte für seine Gäste ein Baustelle präsentiert", so Ragger. "An diesem Beachvolleyball-Wochenende sind so viel Touristen wie sonst das ganze Jahr nicht in Klagenfurt und was zeigen wir ihnen? Eine Baustelle und Boote, die aus der Ostbucht Wrackteile abtransportieren."

Für ihn ist es unverständlich, dass man mit dem Abbau der Seebühne nicht bis zum Ende der Feriensaison gewartet hat. "Finanzreferentin LHStv. Dr. Gabriele Schaunig-Kandut sollte eigentlich ein Interesse an einem florierenden Tourismus haben, weil das auch Geld für das Land bringt. Doch dies ist für sie weniger wichtiger, als der parteipolitische Wille, die Seebühne, eine Erinnerung an Jörg Haider so rasch wie möglich zu demontieren und das auch zur Unzeit".

Es sei bedrückend, dass auch Tourismusreferent LR DI Christian Benger und auch die Wirtschaftskammer diese Abbauaktion zur Unzeit mitbeschlossen haben. Der jetzt offen ausgebrochene Streit um die Abgaben der immer weniger werdenden Kärnten-Touristen zwischen SPÖ und den Gemeinden auf der einen und der ÖVP und den Tourismusunternehmen auf der anderen Seite vervollständige das Bild des Niedergangs. Angesichts dieser Zustände brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn es in ein paar Wochen wieder heißen wird: Rückgänge im Kärntner Tourismus", meint Ragger abschließend.

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