RfW-Bundesobmann Krenn: Sorge um Lehrlingsausbildung verschärft sich!

Die duale Ausbildung braucht endlich die notwendige Weiterentwicklung!

Wien (OTS/RfW) - "Die vom RfW-Österreich seit Jahren aufgezeigte Entwicklung bei der Lehrlingsausbildung, hat sich laut einem Kurierartikel vom 30. Juli d.J. leider bewahrheitet", so RfW-Bundesobmann und WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn in einer ersten Reaktion. "Seit langem weisen wir auf eine bevorstehende Lehrstellenlücke hin. Es ist bekannt, dass immer mehr Unternehmen die Lehrlingsausbildung einstellen und immer mehr Jugendliche der Lehrlingsausbildung den Rücken kehren. Unter anderem hat dies mit dem Geburtenrückgang zu tun, aber im Wesentlichen ist es doch das eher negative Image der Lehrausbildung und die schlechte Förderung bzw. Unterstützung der Betriebe, so Krenn.

"Jenen Betrieben, die nach wie vor mit hohem Aufwand Lehrlinge ausbilden ist zu danken. Sie leisten einen überaus wertvollen Beitrag für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes und geben den Jugendlichen Perspektiven", so Krenn. "Den politischen Verantwortungsträgern muss aber endlich klar werden, dass die jetzige Unterstützung für Ausbildungsbetriebe zu wenig ist. SPÖ-Minister Hundstorfer und ÖVP-Minister Mitterlehner sind gefordert, endlich zukunftstaugliche Konzepte auf den Tisch zu legen. Ausbildungsgarantie alleine ist zu wenig. Priorität muss die Ausbildung im Betrieb haben und nicht an einem sündteuren AMS-Ausbildungsplatz", stellt Matthias Krenn klar.

"Abschließend fordere ich mehr Wertschätzung für unsere Lehrlinge und mehr politische Aufmerksamkeit der rot-schwarzen Verantwortungsträger. Das Ende der Fahnenstange ist leider noch nicht erreicht, denn es wird sich die Situation weiter verschärfen. Daher muss die Politik auch über ihren Schatten springen und das Erfolgsmodell "Blum-Bonus-Neu" einführen. Die hinreichende Unterstützung unserer heimischen Ausbildungsbetriebe ist ein wesentlicher Baustein in der erfolgreichen Lehrlingspolitik. Unser Vorzeigemodell darf nicht zum Auslaufmodell werden", so RfW-Bundesobmann und WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn in seinem Schlussappell.

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