AKNÖ informiert: SEPA kommt ab August

Alte Zahlscheine gelten nicht mehr

Wien (OTS/Wien) - Ab 1. August 2014 gilt bei Überweisungen und Lastschriften ein europaweit einheitliches Verfahren, die SEPA. Alte Kontonummern verlieren ihre Gültigkeit, es gelten nur mehr die neuen. Durch das neue System soll die Banküberweisung innerhalb der EU nur noch einen Geschäftstag dauern und Spesen vermieden werden.

Wer jetzt eine Rechnung oder Gebühr per Überweisung zahlen will, muss sich auf neue Codes bzw. Kontonummern einstellen. Ab 1. August 2014 gilt bei Überweisungen und Lastschriften in Euro ein europaweit einheitliches Verfahren namens SEPA (Single Euro Payments Area). Es gibt nunmehr einen einzigen und einheitlichen Zahlungsbeleg, die Zahlungsanweisung. "Auf diesem Überweisungsbeleg stehen der 20-stellige IBAN und der BIC, also die internationalen Codes statt der gewohnten Kontonummer. Die alte Kontonummer und die alte Bankleitzahl verlieren ihre Gültigkeit", erklärt der Konsumentenschützer der NÖ Arbeiterkammer Manfred Neubauer.

"Der Zahlungsverkehr ist in Österreich bereits seit Längerem auf das neue System umgestiegen, daher sollte es zu keinen Schwierigkeiten kommen", so Neubauer. Daueraufträge werden automatisch von der zuständigen Bank umgestellt. "Fallen bei einer nicht durchgeführten Überweisung oder bei einer Rückleitung hohe Spesen an, lassen Sie sich diese aufschlüsseln und zum Beispiel anhand Ihres Girokontovertrages erläutern. Bei Beschwerden helfen nicht nur bankeigene Beschwerde- oder Ombudsstellen, sondern auch die Gemeinsame Schlichtungsstelle der Österreichischen Kreditwirtschaft (www.bankenschlichtung.at)", rät Neubauer.

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AKNÖ-Konsumentenschutz
Mag. (FH) Manfred Neubauer
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