Blümel: Reflexartiges Polizei-Bashing ist unerträglich

Polizei kann sich Einsätze nicht aussuchen – Dank an Polizistinnen und Polizisten für tägliche Arbeit im Dienste der Sicherheit – Kärntner Landesrat ringt um Aufmerksamkeit

Wien, 29. Juli 2014 (ÖVP-PD) "Das ständige und reflexartige Polizei-Bashing, sobald größere Einsätze notwendig sind, ist unerträglich und zutiefst abzulehnen", betont ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel angesichts der heutigen Äußerungen von den verschiedensten Seiten. "Die Polizei kann sich ihre Einsätze nicht aussuchen. Wenn ein Gerichtsurteil vollzogen werden muss, dann hat dies auch zu erfolgen. Schließlich leben wir in einem Rechtsstaat – dies sollte auch in Kärnten bekannt sein", so Blümel in Richtung des Kärntner Landesrates Köfer: "Peinlich sind einzig und allein die wirren Äußerungen eines Landesrates, der um Aufmerksamkeit ringt. Offenbar fehlen der konfusen Stronach-Partei, die unwissend und inhaltsleer durch die Innenpolitik torkelt, grundlegende Kenntnisse der österreichischen Verfassung." Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten haben im Rahmen des gestrigen Einsatzes unter Gefährdung ihrer eigenen Gesundheit und Sicherheit den gesetzlichen Auftrag erfüllt. Wie diese Einsätze aufgrund der Gefährdungseinschätzung geplant und durchgeführt werden, solle man der Wiener Polizei überlassen, die immer wieder schwierige Einsätze durchzuführen hat und weiß, was sie tut. "Phantasiezahlen zu verbreiten, die Polizistinnen und Polizisten zu diskreditieren und mit populistischen Zurufen aus der Ferne Aufmerksamkeit erregen zu wollen, ist mehr als entbehrlich. Das haben die Polizistinnen und Polizisten, die täglich großartige Arbeit im Dienste der Sicherheit leisten, nicht verdient", so Blümel, der den Polizistinnen und Polizisten seinen Dank ausspricht, die beim gestrigen Einsatz unter widrigen Umständen ihren Dienst versehen haben. Betonierte Eingänge, verbarrikadierte Räume sowie viele weitere Hindernisse und Vorkommnisse der besonderen Art in einem viele Stunden lange dauernden Einsatz seien ein Grund, sich bei den Polizistinnen zu bedanken, nicht auch noch ihre Arbeit schlecht zu machen. "Alle,
die ständig und reflexartig auf die Polizei in diesem Land schimpfen, sollten sich über jene Gruppierungen Gedanken machen, die solche Einsätze erst notwendig machen", betont Blümel abschließend. ****

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