Stronach/Nachbaur: Mehr Frauen in EU-Spitzenpositionen

Ausgeglichenes Geschlechterverhältnis für eine legitime Vertretung der Bevölkerung

Wien (OTS) - "Wenn schon Frauenquoten in der EU eingefordert werden, warum nicht 50 Prozent statt nur 40", zeigt sich Team Stronach Klubobfrau Kathrin Nachbaur leicht verwundert über die Bescheidenheit der grünen EU-Delegationsleiterin Ulrike Lunacek in der Frage der Besetzung der EU-Kommission. "Die EU ist und war schon zu lange ein patriarchaler Verein mit überwiegend Männern in Toppositionen", kritisiert Nachbaur. Auch wenn das Team Stronach Quoten in der freien Wirtschaft ablehne - hier solle einzig und allein nach der Qualifikation entschieden werden - "fordern wir eine ausgewogene Vertretung der Geschlechter in staatsnahen Betrieben und politischen Gremien - immerhin sollen letzere ja die Bevölkerung wiederspiegeln." Aus diesem Grund begrüße sie grundsätzlich auch die Forderungen Lunaceks.

Nachbaur erinnert in diesem Zusammenhang an ihren jüngsten Aufruf an Bundeskanzler Faymann, sich für seine dänische Fraktionskollegin Helle Thorning-Schmidt als neue EU-Ratspräsidentin einzusetzen - "sie ist eine kluge Frau!" Dass die EU sich bei ihrem letzte Gipfel auf keinen einzige Personalfrage einigen konnte und die Entscheidung nun auf August verschoben habe, beweise, dass die aktuell favorisierten Kandidaten nicht überzeugen konnten. Der Fehler der Fraktionen besteht darin, dass es immer nur um Proporz gehe, darum "dass je ein Roter und ein Schwarzer in den wichtigen Gremien sitzen; was fehlt sind kluge Frauen", betonte Nachbaur.

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