FP-Gudenus: Verbot des türkischen Vereins UETD andenken

Presse-, Medien- und Meinungsfreiheit muss in Österreich gewahrt bleiben

Wien (OTS/FPD) - Was sich der Chef des islamistischen Vereins "Union Europäisch-Türkischer Demokraten" (UETD), Abdurrahman Karayazili, in einer ZIB24-Diskussion gegenüber Moderatorin Lisa Gadenstätter erlaubte, spottet an sich jeder Beschreibung. Auf die Frage nach dem Umgang mit israelfeindlichen und NS-verharmlosenden Zitaten von Türken-Premier Erdogan antwortete Karayazili mehr als respektlos -nämlich gar nicht. Daraufhin verließ er sogar vorzeitig das Studio.

Der Shitstorm, dem Gadenstätter nun auf diversen Online-Plattformen ausgesetzt ist, ist ein Skandal erster Güte. "Es kann nicht sein, dass sich eine Journalistin, die kritische Fragen zum Israel- und Palästina-Konflikt, der in Form von aggressiven Ausschreitungen wie am Fußballplatz in Bischofshofen, nun auch auf Österreich überschwappt bzw. dem türkischen Premier Erdogan stellt, von UETD-Anhängern massiv bedroht wird", zeigt sich der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus schockiert. Die in der ZIB24 gezeigte Aggressivität Karayazilis ist symptomatisch für die UETD und deren Erdogan-hörigen Anhängern. Dass sich die österreichische Journalistin in ihrem eigenen Land, nach Drohungen wie 'hoffentlich stirbt die dumme Hure', 'ich hätte ihr ins Gesicht geschlagen', 'Allah ist groß, und die Strafe wird sehr schmerzhaft sein' und ähnliches mehr, nun nicht mehr sicher fühlen kann, zeigt, dass es hoch an der Zeit ist, gegen die schleichende Islamisierung unserer Gesellschaft zu steuern.

"Spätestens jetzt muss der Verfassungsschutz die UETD überprüfen und gegebenenfalls ein Verbot des Vereins durchsetzen", fordert der Freiheitliche.

In Österreich haben wir, im Unterschied zur Türkei, eine Presse-, Medien- und Meinungsfreiheit, die es unter allen Umständen zu schützen gilt. Daran müssen sich auch die türkischen Vereine halten. "Sollte es ihnen nicht passen, dass der Islam hierzulande auch hinterfragt werden kann, müssen diese Menschen das Land eben verlassen", schließt Gudenus. (Schluss)

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