Bürgermeister Andreas Babler begrüßt den Aufnahmestopp im Flüchtlingslager Traiskirchen

Traiskirchen (OTS) - Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler begrüßt die Sofortmaßnahme von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll einen Aufnahmestopp im Flüchtlingslager Traiskirchen zu setzen. "Es freut mich, dass ich als Bürgermeister in den letzten Monaten in der Diskussion um den Umgang mit Flüchtlingen in der Republik grundsätzlich etwas in Gang gebracht habe und auch der Landeshauptmann Erwin Pröll bezüglich der unhaltbaren Zustände im Massenlager Traiskirchen aktiv geworden ist."

"Wichtig ist es jetzt, eine radikale Neuordnung der Flüchtlingspolitik umzusetzen. Diese muss auf ein neues Aufteilungs-und Betreuungsgesetz aufbauen, das unter anderem eine maximale Größe von 150 Asylwerbern in einer Kommune vorsieht und des Weiteren muss ein solches Gesetz den über 2000 BürgermeisterInnen in Österreich Rechtssicherheit geben, dass, wenn sie einem kleinen Flüchtlingsquartier in ihrer Gemeinde zustimmen, es ihnen nicht so wie Traiskirchen geht und über eine Hintertür diese Vereinbarung permanent gebrochen wird."

Auch eine Erhöhung der Gelder für die Flüchtlingsbetreuung ist unbedingt notwendig. Es ist ein humanistisches Gebot die Flüchtlinge in Österreich gut zu betreuen.

"Schlussendlich muss das Gesetz auch gewährleisten, dass zukünftig solche politische Schandflecke, wie das Massenlager in Traiskirchen, keinen Platz in der heutigen Zeit mehr haben", schloss Bgm. Andreas Babler.

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