Jenewein zu Juraczka: Dem Obmann einer Micky Maus-Partei steht die zur Schau gestellte Arroganz nicht gut an

Juraczka kann seine personellen Weichenstellungen gerne mit Rot-Grün abstimmen, die Freiheitlichen treffen eigenständig Entscheidungen

Wien (OTS/fpd) - Während Parteifreunde bereits an seinem Ast sägen, weil sich die Wiener ÖVP unter seiner Führung ein Match um Platz fünf mit den NEOS liefern muss, lehnt sich Manfred Juraczka weit hinaus:
Ohne mit ihm jemals ein Gespräch gesucht, geschweige denn geführt zu haben, qualifiziert er den freiheitlichen Kandidaten für das Amt des Vize-Präsidenten des Wiener Stadtschulrates als "Wadl-Beisser" ab und zählt ihn zum "Njet-Blocks, der visionslosen Krokodil-Fraktion". "Ich war von Juraczka bisher mehr Niveau gewohnt", erklärt Wiens FPÖ-Landesparteisekretär BR Hans-Jörg Jenewein. Dass er einen jungen Politiker-Kollegen derart unqualifiziert abkanzle, sei jedenfalls kein guter Stil: "Das können auch seine innerparteilichen Probleme nicht entschuldigen."

Jenewein betont einmal mehr, dass das Vorschlagsrecht für das hohe Amt im Stadtschulrat, laut Gesetz, der zweitstärksten Fraktion zusteht, eben der FPÖ: "Und Maximilian Krauss ist unzweifelhaft ein hervorragender Kandidat, dem aufgrund seines jungen Alters die Erfahrungen, die er im Wiener Schulsystem machen musste, noch in den Knochen stecken und der die richtigen Antworten darauf kennt." Dass die Freiheitlichen ohne Rücksprache mit Rot-Grün und eigenständig Personalentscheidungen treffen, ist für Jenewein selbstverständlich:
"Juraczka kann sich gerne an die Verlierer-Koalition anbiedern, seine Personalentscheidungen mit ÖAAB, Bauernbund, Erwin Pröll und dem Wiener Erzbischof absprechen, wir tun das ganz sicher nicht und beharren auf die uns zugestandenen Rechte. Angesichts der jüngsten Wahlergebnisse und auch der sonstigen Performance von Juraczka könne man aber durchaus auf die Idee kommen, dass sich Rot-Grün genau diesen ÖVP-Obmann ausgesucht hat." (Schluss)

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