FP-Jung: Kindische Soli-Demo der SJ für den "heiligen Josef" stärkt linken Gewalttätern den Rücken

Bürgermeister Häupl sollte da ein "ergebnisoffenes Gespräch" führen!

Wien (OTS/fpd) - Die Sozialistische Jugend (SJ) in Wien ruft morgen zu einem gemeinsamen "Mistkübel-Aufstellen" auf, als Solidaritätsaktion mit dem, nach dem Urteil inzwischen nach Deutschland entschwundenen, Josef Slowik, der mittlerweile in der linken Szene und manchen Medien als Märtyrer gehandelt wird und kurz vor der Heiligsprechung stehen dürfte.

"Genau solche Aktionen und das gemeinsame Auftreten mit gewaltbereiten Schlägergruppen gibt diesen erst den nötigen Rückhalt und ermöglicht ihnen bei Demos, in der Masse zu verschwinden. Man kann sich deshalb des Eindrucks nicht erwehren, dass das - und damit auch die erfolgten Übergriffe - dabei billigend in Kauf genommen oder zumindest verharmlost werden", kritisiert Wiens FPÖ-Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung.

Gegen diese Taktik richten sich deshalb ja die Bestimmungen gegen den Landfriedensbruch. Ihre Anwendung war lange nicht notwendig, aber die steigende Gewalt und Überstrapazierung des Demonstrationsrechts in den letzten Jahren machen es zwingend, zu diesem Mittel zu greifen. Die Ausrede "nur zufällig dabei gewesen zu sein" ist wenig glaubwürdig, der alte Grundsatz mitgefangen, mitgehangen hat darin seinen Ursprung.

In den nächsten Tagen stehen den leidgeprüften Bürgern und Geschäftsleuten der Innenstadt ohnehin wieder mehrere Demos ins Haus. Hoffentlich führt das Urteil in seiner generalpräventiven Wirkung dabei zu etwas mehr Zurückhaltung.

Die MüllmännInnen von der SJ sollten, statt Mülltonnen umzuwerfen lieber ihre überholten Klassenkampfparolen darin entsorgen. Die Bürger dieser Stadt haben andere Sorgen, wie die steigende Kriminalität, die hohen Lebenskosten, Probleme im Multikulti-Zusammenleben und die katastrophale Situation in den Schulen. Da hätten die Jung-Roten und ihr Oberlehrer im Rathaus einiges zu tun. (Schluss)

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