FSG-GÖD-Schuh zu Flüchtlingserstaufnahmestellen: Landesfürsten sollen Vereinbarungen endlich einhalten

FSG-GÖD-Personalvertreter unterstützen die Bediensteten der Flüchtlingserstaufnahmestellen Ost und West

Wien (OTS/FSG-GÖD) - Der Auflösungsvorschlag der Flüchtlingserstaufnahmestellen der Innenministerin Johanna Mikl-Leitner wird von den sozialdemokratischen Personalvertretern nicht unkommentiert hingenommen.

"Wir stehen hinter unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und fordern sofortige Aufklärungsgespräche, so der Vorsitzende der sozialdemokratischen Personalvertreter der Sicherheitsverwaltung, Anton Schuh. Wenn die Bundesländer nicht willens sind, die ausverhandelten Flüchtlingsquoten einzuhalten und zu erfüllen, so darf das nicht auf dem Rücken jener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgetragen werden, die diese schwierige und unbedankte Aufgabe bisher zur vollsten Zufriedenheit und mit besonderem Engagement erledigt haben. Es kann und darf durch dieses Vorhaben keiner und keine unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu Schaden kommen oder gar den Arbeitsplatz verlieren; wir fordern daher sofortige Aufklärungsgespräche. Die Landesfürsten müssen sich endlich an ausverhandelte und vereinbarte Quoten halten, auch wenn das aus politischer Sicht nicht opportun ist, so Schuh.

Nach der Behördenreform (Zusammenlegung von 31 Sicherheitsdienststellen auf 9), der Errichtung des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl mit ihren Regionaldirektionen in den Bundesländern (Zusammenlegung der Asylämter mit der Fremdenpolizei) und zahlreichen weiteren Reformen und Umorganisationen sollten nun die Angehörigen der Sicherheitsverwaltung endlich in Ruhe arbeiten können und nicht ständig verunsichert werden. Vielmehr sollte man über Reformen in den Ländern nachdenken, wenn man die Situation so betrachtet. Die nächste Herausforderung, von der die Sicherheitsverwaltung abermals massiv betroffen ist, steht ja ebenfalls bereits vor der Tür, nämlich die Errichtung des Amtes der Bundesregierung, so Schuh. Wir sind für Reformen und Veränderungen offen, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen aber nicht zum Spielball von politischem Hickhack werden. Die Landeshauptleute müssen sich ihrer Verantwortung endlich bewusst werden und Vereinbarungen auch einhalten, so Schuh abschließend."

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